Vielleicht hat es der eine oder andere bereits bemerkt: Bei den Klettergebieten Pelzli, Falkenflue und Bärenfels stehen neue Infotafeln die über die geltenden Regelungen zu Kletter- resp- Sperrsektoren, Feuerstellen, Zugangswege, Parkplätze etc. informieren. Diese Tafeln wurden auf Wunsch der Gemeinde Duggingen angefertigt und dienen so auch als "Model" für allfällig weitere Infotafeln so diese nötig sind.

 

 

 

Endlich ist es soweit: Auch die Klettergebiete des Jura Südfuss (vom Säli Olten über Balstahl, Balmflue zum Rüttelhorn) werden per sofort mit einer IG Klettern betreut. Diese IG Klettern ist wie unsere IG Kletten Basler Jura als Verein tätig und vertritt die Interesen von momentan ca. 10 SAC Sektionen wenn es um die Kletterfelsen geht. Informationen zur IG Klettern erhält man unter der web-Adresse: IG-Klettern-jurasuedfuss.ch und via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann Mann oder Frau sich an den Vorstand wenden.
Wir wünschen dem motivierten Team viel Erfolg und Durchhaltewillen!

 

 

 

Nun stehen sie bereits ein Jahr, die grünen WC Häuschen an der Falken und beim Pelzli. Rege gebraucht aber in einwandreiem Zustand konnten sie über den Winter 18/19 eingelagert und diesen Frühling wieder aufgestellt werden. Bereit für den "Notfall"! Die Bürgergemeinde und die IG Klettern danken allen Benützern dieser "Dienstleistung" und dass diese immer in tip topem Zustand hinterlassen wurde. Es dankt dafür auch der Bauer, der diese Häuschen im Auftrag unterhält.

 Es dauert... Bisher immer auf den Termin, lassen sich nun die Gerichte Zeit. Leider ist unser Gesuch um "aufschiebende Wirkung" abgelehnt worden: "Man kann ja nach einem allfälligen Aufheben des Kletterverbotes sofort wieder dort Klettern". Was aber eventuell gefällte Bäume und schwitzende Moospolster dazu sagen wurde nirgends dargestellt...

Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh hat in einer Gemeinderatssitzung mitte Juni ein Schutzzielkonzept mit Massnahmen und Entwicklungsziele besprochen. Da weder SAC noch die IG Klettern dazu Informationen erhalten haben gehen wir davon aus, dass darin keine Massnahmen gegen die Kletterei angedacht wurden.
Um ganz sicher zu sein dass dem so ist, hat die IG Klettern dennoch eine Anfrage an den zuständigen Kreisforst gestellt. Wir sind gespannt!

Fangen wir im Kanton Baselland an: Hier hat Frau Helen Rutishauser neu den Platz von Herrn Imbeck nach dessen Pensionierung eingenommen. Seither weht ein euer Wind in der Abeilung Natur und Landschaft.
Im Kanton Solothurn haben wir es neu mit Herrn Peter Tanner als Kreisförster vom Dorneck/Thierstein zu tun. Er ersetzt den in Pension gegangenen Herrn Roth. Richtig, Herr Tanner arbeitete vor einigen Jahren eine Zeitlang bereits im Kanton Baselland auf der Abteilung Natur und Landschaft. Die Welt ist oft klein, man kennt sich! Und auch der Kantonsförster, Herr Fröhlicher wurde pensioniert und durch Herrn Manser ersetzt.
Für den juristischen Fall Borowan kümmern sich auch ein neuer Gerichtsschreiber und ein neuer Kantonsjurist. Ob das einen Vorteil ist für unsere Sache? Es wird sich weisen.
Na ja, immerhin ist beim Präsidenten der IG Klettern Basler Jura nach 20 Jahren noch immer keinen Wechsel in sicht. Er kann ja nicht pensioniert werden... Ob das auch von Vorteil ist?

Die Gemeinde Liesberg überarbeitete ihren Zonenplan Landschaft das die Klettergebiete Rappenfels, Chestel und das Wuhrbärgli betrifft. Die planende Behörde will nun, dass bei neuen Routen am Chestel die Gemeinde informiert wird, damit Sie über das Geschehen am Fels im Bilde ist. Auch müssen die Routen einen Abstand von 2 Meter zur Vegetation haben. Wie das gemessen wird war niemnandem klar. Dem Planungsbüro war auch nicht bewusst, dass zum Schutz von Roteliste Arten, eine saisonale Sperrung bei Pflanzen keinen Sinn ergibt - Flora oder Fauna haben nicht dieselben Ansprüche.

Endlich können Anfänger, Profis, Gruppen und Kurse die Routen an der Ostgruppe noch mehr polieren. Denn nun glänzen neben den Griffen und Tritten auch neue Klebehaken und Umlenkungen, die das Klettern wieder zu einem neuen Erlebnis machen.

Die Zeit der Bodenstürze und das Gerangels um die eigene Umlenkung sollten nun der Vergangenheit angehören. Acht top ausgerüstete leichte Routen in einem Sektor, ist doch ein Argument, die Ostgruppe wieder einmal zu beehren!

Viel Spass.

 

 

Gempen Ostgruppe   zum Ausdrucken

 

 

 

 

Damit ihr euch diesen Abend für die IG Klettern resevieren könnt, hier bereits die Vorankündigung unserer jährlichen Versammlung. Wie bereits seit einigen Jahren wieder im Hotel Alpha in Birsfelen. Genauere Infos und Unterlagen dazu folgen.

Im Moment sind im Basler Jura zwei Kletterverbote wegen Vogelbruten markiert.

Vorübergehende Sektorsperrung an der Falkenfluh wegen Vogelbrut: Im Sektor "Hohle Gasse" ist der Bereich zwischen den Routen "Von einer die das Fürchten..." bis "Indianer" von der Vogelwarte Sempach als gesperrt markiert. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis am 15. Juni 2018

Vorübergehende Sektorsperrung am Ramstel wegen Vogelbrut: Der Bereich zwischen den Routen "Depro Kid" und "Lasse reinbong" ist von der Vogelwarte Sempach als gesperrt markiert. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis am 15. Juni 2018

Vorübergehende Sektorsperrung im Gerstel: Im Gerstel gilt ab Januar bis Juni das amtliche Kletterverbot in den Sektoren der Grossen Südwand. Obwohl seit Jahren keine Brutaktivität dort stattfindet. In allen anderen Sektoren vom Spitzenflühli bis zum Drachenloch und der Gratüberschreitung ist das Klettern uneingeschränkt möglich.

 

 

 

Da es bereits seit langem nicht mehr geregnet hat besteht in der Region eine akute Waldbrandgefahr. Bereits sind in Waldenburg (nicht in einem Klettergebiet) und am Gempen (unter den Felsen beim Aussichtsturm...) Waldstücke in Flammen geraten.
Die IG Klettern appelliert daher an alle Kletterer, im Moment auf Grillfeuer an nicht offiziellen Feuerstellen zu verzichten und besondere Vorsicht im Umgang mit Raucherwaren walten zu lassen.

Nachtrag 18.März2019: Der Umgestürzte Baum wurde freundlicherweise umgehend durch die Bürgergemeinde Duggingen entfernt.

Im Hauptsektor "Steinbrunnenwand", im Bereich der einfachen Routen rechts von "Alpha", liegt ein umgestürzter grosser Baum. Die Gemeinde (Baumbesitzer) ist besorgt diesen so bald wie möglich zu entfernen. Bitte daher keine gut gemeinten, aber eigenmächtigen "Sägeaktionen" vornehmen. Sollte die Gemeinde Hilfe der Kletterer benötigen, wird sie sich bei uns melden.
Besten Dank für das Verständnis und Ertragen dieser kurzzeitigen Behinderung.

Bereits Anfang Januar hat das Verwaltungsgericht Solothurn beschlossen, uns zur erweiterten Beschwerdebegründung die Beschwerdefrist bis zum 24. Januar 2019 zu verlängern. Das ist nicht gerade superlang, aber wir sind ja Sportler!
Dem Antrag um aufschiebende Wirkung der Beschwerde, wird nach Prüfung der Ergänzungen entschieden. Nun heisst es also nach der kurzen Verschnaufpause über die Feier- und Neujahrstage sogleich wieder ran!

Das Verwaltungsgericht Solothurn hat entschieden, dass auf die Beschwerde gegen das Kletterverbot am Borowan eingetreten wird, wenn ein Vorschuss von Fr. 2'000.-- geleistet wird. Zur Beschwerde zugelassen wurden: die IG Klettern, zwei Private und die SAC Sektion Angenstein. Zusätzlich haben 6 Personen der IG die Vollmacht zur Beschwerdeführung erteilt.
Es haben noch 8 weitere Personen der IG Klettern die Vollmacht erteilt. Da diese 8 Personen im vorhergehenden Einspracheverfahren nicht mitgemacht haben, sind sie daher zur weiteren Beschwerde nicht zugelassen. Dies liegt in einer Verfahrenbesonderheit im Kt. Solothurn, die solches vorsieht in einem Ablauf wie dem jetztigen. Und 2 Vollmachten trafen zu spät beim Gericht ein.
Wie geht es weiter? "die IG zahlt - das Gericht mahlt".
Sobald es Neues zu berichten gibt, hier wird es zu lesen sein!

Nachdem per Regierungsratsbeschluss der IG Klettern, den SAC Sektionen und auch dem einzelnen Kletterer jegliches Recht zur Einsprache abgelehnt, und das Kletterverbot somit faktisch in Kraft gesetzt hat, wird gegen diesen Beschluss Beschwerde erhoben beim Verwaltungsgericht. Eine SAC Sektion, die IG Klettern und 2 Privateinsprachen haben sich dazu in Solothurn beschwert. Zusätzlich hat die IG Klettern dabei die Vollmacht, um 5 Einzeleinsprecher/innen im Verfahren zu vertreten.
Und dies sei an dieser Stelle ebenfalls dankend erwähnt, hat sich der SAC Zentralverband juristisch zusätzlich schlau gemacht und unsere Einsprache tatkräftig unterstützt.
Nun sind wir gespannt wie das Verwaltungsgericht entscheidet:

  • Ob es die Einsprachelegitimation anders beurteilt als die bisher involvierten Behörden
  • Ob es eine Fristerstreckung zur weiteren Beschwerdebegründung gewährt
  • Ob es der Beschwerde aufschiebende Wirkung erteilt
  • Ob es die Einsprache an die Vorinstanz zurückweist

Die IG Klettern bleibt am Ball!

Kletterverbot Borowan: Formular für Privateinsprecher

Wie bereits mitgeteilt, haben Privateinsprecher gegen das Kletterverbot am Borowan drei Möglichkeiten weiter zu verfahren - vergleiche vorangehender Beitrag. Für Privateinsprecher, die sich entschliessen, ihr Anliegen nicht mehr selber vor Gericht zu vertreten, gibt es nun die Möglichkeit, die IG Klettern Basler Jura zu bevollmächtigen dies zu tun.

Dazu sind nun zwei Vorlagen online abrufbar.

  • Normale Vorlage: Eine Vorlage ist eine normale Vollmacht, die einfach die bereits in deiner Privateinsprache formulierten Anliegen, plus natürlich die neue Frage der Einsprachelegitimation beinhaltet.
  • Erweiterte Vorlage: Eine zweite Vorlage beinhaltet eine "erweiterte Vollmacht". Darin wird die IG Klettern legitimiert, in deinem Namen auch alle weiteren, von ihr vor Gericht per Beschwerde eingeklagten Anliegen vorzubringen. Aus zeitlichen Gründen ist diese Beschwerde noch nicht abgeschlossen formuliert und daher auch noch nicht verfügbar. Die IG zählt in diesem Fall auf dein Vertrauen, dass sie in dieser Sache schon richtig vorgeht.

Entscheidest Du dich für eine der beiden Vorlagen, ist diese an den gelb markierten Stellen von dir noch auszufüllen und allerspätestens, eingeschrieben, am Samstag auf der Post aufzugeben. Durch die Beschwerde anfallenden Gerichtskosten werden durch den IG Klettern Spezialfonds getragen.

Weitere Infos zum laufenden Verfahren ==> Ständig aktuell, hier auf unserer website!

 

Zum Downloaden hier klicken:

==>  - Textdokument - WORD / Vorlage - normale Vollmacht  

==>  - Textdokument - WORD / Vorlage - erweiterte Vollmacht    

 

 

Kletterverbot Borowan: Einsprache wird weitergezogen!

Nach eingehender Prüfung der Argumentation der Kantonsverwaltung, resp der Kantonsregierung, hat die IG Klettern beschlossen eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht Solothurn zu verfassen.
Da die Eisprachefrist sehr kurz ist, beantragen wir daher eine Fristverlängerung zum Verfassen einer "angemessenen" Beschwerdeschrift.
Für die vielen die Privat Einsprache getätigt haben (Die IG Klettern möchte sich dafür noch einmal in aller Form Bedanken!) bieten sich nun drei Varianten zum weiteren Vorgehen an:

  1. Man lässt alles weitere sein und belässt es bei der Antwort des Regierungsrates.
  2. Man verfasst eine Beschwerde in der gegebene Frist, ersucht um Fristverlängerung und stellt erneut die Anträge, z.B. gegen das Kletterverbot im Kantonalen Nutzungsplan"Fulnau" und dem dazugehörenden Zonen- und Gestaltungsplan Fulnau mit Sonderbauvorschriften.
  3. Man delegiert den weiteren Rechtsweg mittels einer Vollmacht an die IG Klettern, die im weiteren Verfahren die Anliegen der Privateinsprachen vor dem Gericht vertritt. Dazu wird demnächst, hier auf der homepage ein Formular zum download aufgeschaltet. Aus dem weiteren Verfahren möglicherweise resultierende Kosten werden soweit möglich von der IG Klettern übernommen.

Der Vorstand bittet daher alle die privat eingesprochen haben, im Interesse der Sache und zur Unterstützung der IG Klettern, wenn immer möglich die IG zu bevollmächtigen, um in ihrem Namen das Verfahren weiter zu führen und damit auch die Legitimation der IG Klettern zu stärken.

 

Es geht weiter in der Causa Borowan. Zuerst einmal ganz herzlichen Dank an alle 32 (!) EinsprecherInnen gegen das geplante Kletterverbot am Borowan!

Der Kanton Solothurn hat nun also entschieden, ALLEN Einsprechenden, inkl. SAC-Sektionen und der IG Klettern, das Recht zur Einsprache abzuerkennen! Und somit das Thema Borowan vom Tisch zu fegen. Dass dies nicht der Weg sein kann, dürften allen einleuchten, denn aus den Begründungen dazu, geht klar hervor, dass sich der Kanton Solothurn nicht mit der Charakteristik der Sportkletterei in der Region auskennt.

Zudem, in der Urteilsbegründung in einem vergleichbaren Fall im Kanton Baselland, in der die Einsprachelegitimation der Kletterer unter der Würdigung der speziellen Form der lokalen Kletterei klar gegeben wurde. Faktisch bedeutet die gefahrene Begründungsschiene, dass je weniger ein Gebiet beklettert wird, ein Kletterverbot legitimiert werden kann. Resp. umgekehrt, je intensiver ein Gebiet beklettert wird, die Chancen auf Einsprachelegitimation steigen.

Ebenso wird die Funktion der IG Klettern im Entscheid falsch interpretiert, wir können dies wohl kaum so stehen lassen!

Die IG Klettern wird sich so schnell wie möglich treffen und mit den Sektionenn des SAC, sowie dem SAC-Zentralverband das weitere Vorgehen beraten.

Zusammen mit der Gemeinde Duggingen und dem Kanton Baselland hat sich die IG Klettern dafür eingesetzt, dass bei den beiden Kletter- und Naherholungsgebieten Pelzli und Falkenfluh, eine Toilettenlösung gefunden werden konnte. Die beiden Toilettenhäuschen werden in einem dreijährigen Testbetrieb auf ihre Nützlichkeit und Funktion getestet.

Die Häuschen werden jeweils während der Hauptsaison vom Frühling bis in den Herbst hinein da stehen, bis sie im Winter abtransportiert und eingelagert werden.

Wir hoffen nun, dass die beiden Kabäuschen auf Gegenliebe bei den 'dringlichen Nutzern' treffen und nicht blinder und gedankenloser Zerstörungswut zum Opfer fallen.

Nachdem alle EinsprecherInnen (es seien deutlich über 20!) gegen das geplante Kletterverbot am Borowan vom Kanton Solothurn, die Bestätigung ihrer Einsprache erhalten haben, nimmt das Verfahren seinen weiteren Lauf. Das Amt für Raumplanung muss nun die Einsprachen prüfen und wird allenfalls die Zonenvorschriften und Nutzungspläne anpassen. Diese werden dann als Regierungsratsbeschluss dem Regierungsrat zum Beschluss vorgelegt und nach Beschlussnahme öffentlich aufgelegt. Zur Zeit ist noch unklar, wann dies geschehen wird, alle Einsprecher sollten aber darüber von Solothurn informiert werden.

Sollte beim aufgelegten Regierungsratsbeschluss herauskommen, dass auf unsere Anliegen nicht oder ungenügend eingegangen wurde, ist innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht dagegen Einsprache einzulegen. Diese Einsprache ist kostenpflichtig.

Das Gericht hat dann die Möglichkeit einen Kompromissvorschlag den Parteien vorzuschlagen. Wird keine vorgerichtliche Einigung erzielt, wird dann juristisch weitergegangen und der Entscheid kann dann, je nach Ausgangslage und Urteilsbegründung, wiederum angefochten und weitergezogen werden.

Die IG Klettern klärt nun das Vorgehen ab, wie wir die Kostenfrage für alle Beteiligten lösen. Ebenfalls dürfte die Einsprachefrist von 10 Tagen relativ kurz sein um detailliert gegenüber dem Verwaltungsgericht erneut Stellung zu nehmen. In der Regel kann aber innerhalb dieser 10 Tagen eine Fristverlängerung beantragt werden. Die IG Klettern als Freiwilligenorganisation würde dieses Mittel für alle Einsprecher sicher ergreifen.