Die Gemeinde Duggingen, der Kanton Baselland und die IG Klettern planen das Aufstellen von Infotafeln bei den Klettergebieten Bärenfels, Pelzli und Falkenfluh. Hier wird sich dann jede und jeder über die dortigen Regelungen detailliert informieren können.

Die IG ist bemüht, nicht mehr zeitgemässe Verordnungstexte aus regierungsrätlichen Verordnungen über die Kletterei in Naturschutzgebieten zu streichen und neue Formulierungen anzuwenden. Bis jetzt werden in den entsprechenden Paragrafen Sektoren und Routen mit Nummerierungen aus der Fluebibel versehen. Da nun die Fluebibel schon länger nicht mehr greifbar ist, wird diese Nummerierung je länger je weniger nachvollziehbar.

Da heute Sperrgebiete auf „geoview.bl“ eingetragen sind, oder Sperrsektoren mit den Markierrondellen direkt am Fels markiert werden, macht es Sinn, neu in den Verordnungstexten auf diese Markierungen Bezug zu nehmen (Beachte daher: alle angebrachten Markierrondellen zu Sperr- oder Klettersektoren haben rechtlich verbindlichen Charakter!). Zudem können auch temporäre Massnahmen so beschildert werden.

Eine weitere Änderung, die angestrebt wird, ist die Aufhebung des halbjährigen Kletterverbotes an den Gerstelfluh Südwandsektoren zum Schutze der Falkenbrut. Interessanterweise hat der Falke ab 1999, seit der Ausdehnung der Sperrzeit von ehemals März bis Juni auf Januar bis Juni nie mehr dort gebrütet. Es macht daher aus unserer Sicht keinen Sinn, eine „leere“ Felswand zu sperren, während an anderen Felsen, die beklettert werden, der Falke brütet und kurzfristige temporär abgesprochene Massnahmen erfolgreich sind.

Immer wieder trifft man an Felsfüssen von Kletterfelsen kleine Feuerstellen an. Dies ist nicht nur für die Natur eine unnötige Belastung, sondern auch für die Kletterei eine unschöne Situation: Wer mag es schon, zum Sichern seinen Seilsack oder sein Seil in einen Aschehaufen zu legen oder dieses, nach dem Seilabziehen, aus einem solchen wieder herausfischen? Auch verrussten Fels zu beklettern ist nun wirklich nicht jedermanns / jederfraus Sache.

Liebe Kletterin, lieber Kletterer: Falls du es nicht sogar selber bist, die / der solche kleine Feuerstellen baut und benützt, mache doch bitte andere, die dies tun (wollen) darauf aufmerksam, dass meistens nur wenige Minuten entfernt eine eingerichtete „offizielle“ Feuerstelle bereitsteht. Dort kann man freudig drauf los feuern, ohne einen Kletterfelsen direkt zu beeinträchtigen.

Vielen Dank!

Im Herbst 2016 beschloss der Kanton Solothurn für das Gebiet des „Borowan“ ein kantonales Waldreservat auszuscheiden mit einem totalen Kletterverbot.

Sowohl die IG Klettern, die lokalen SAC Sektionen als auch die Vertreter des SAC Gesamtverbandes lehnen ein totales Kletterverbot ab, weil eine Bedrohung der dortigen Flora und Fauna nicht plausibel begründet werden kann. In einem ersten Behördentreffen und einem Vernehmlassungsbericht zu den Unterschutzstellungsanträgen, haben dies die IG Klettern und der SAC per April 2017 den Behörden mitgeteilt. Aus diversen Gründen hat die IG auch das Ergreifen von rechtlichen Mitteln gegen ein allfälliges Kletterverbot angekündigt.

Die IG Klettern wird Partnerorganisation des Vereins ReBolting. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, gesamtschweizerisch das Sanieren und Erhalten von Kletterrouten und -gebieten zu fördern. Dies durch Abgabe von Sanierungsmaterial und Vermittlung von Know-How.

Mit dem Verein ReBolting besteht nun ein Ansprechpartner, wenn irgendwo in der Schweiz bei Kletterrouten oder -gebieten akuter Sanierungsbedarf festgestellt wird und keine lokalen Kletterorganisationen, wie hier in der Region z.B. die IG Klettern Basler Jura, als Ansprechpartner vorhanden sind. Umgekehrt erfahren wir auch via ReBolting, wenn sich in unserer Gegend irgendwo Sanierungsbedarf ergibt.

Wir erhoffen uns, durch die Zusammenarbeit mit ReBolting unsere Kompetenzen in Sicherheits- und Sanierungsfragen zu stärken und auch zunehmend im Fragenkomplex zum Betretungs- und Nutzungsrecht bei geplanten Kletterverboten etc. gemeinsam aktiv zu werden.

Am 18. März 2017 haben Mitglieder der SAC Sektion Prättigau Basler Kameraden eine Aufräumaktion am Gempen durchgeführt. Das Foto zeigt den zusammengesammelten Abfall. Fazit: Schade, dass soviel Unrat im Wald landet, wo er definitiv nicht hingehört. Aber immerhin waren es dieses Mal nicht mehr so grosse Mengen, wie letztes Jahr eingesammelt wurden. Das lässt hoffen auf ein sich steigerndes Umweltbewusstsein und die Verantwortung, die wir für den Erhalt unserer Naherholungsgebiete tragen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Prättigauer BK für ihren Einsatz!

 

Nicht vergessen - die Generalversammlung ist am Montag, 27. März 2017 von 19.00 bis 21.00 Uhr in Birsfelden.

Hier die Unterlagen im PDF Format zur Vorbereitung

→ 2017 GV Traktandenliste

→ 2017 Budget 

→ 2016 Jahresbericht - Was geschah?

→ 2016 GV Protokoll

→ 2016 GV - Jahres Rechnung

 

Unter 'Archiv' können weitere Dokumente angeschaut werden.

 

Vorübergehende Sektorsperrung an der Falkenfluh wegen Vogelbrut: Im Sektor "Hohle Gasse" ist der Bereich zwischen den Routen "Blood Sweat 'n Tears" und "Harras" von der Vogelwarte Sempach als gesperrt markiert. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis am 15. Juni 2017.

Der Vorstand der IG Klettern Basler Jura lädt alle Interessierten herzlich ein an unsere Jahresversammlung!

Vom 1.1. bis zum 30.6. sind im Klettergebiet "Gerstel" die Sektoren "Grosse S-Wand" und "Stille Wand" saisonal gesperrt.

Die neue Homepage der IG Klettern Basler Jura steht! Eine Überarbeitung war nicht nur optisch, sondern auch technisch dringend notwendig und wir sind froh, dass mit dem Transfer alles gut geklappt hat. Wir hoffen, dass die Seite allen Interessierten eine hilfreiche Informationsplattform sein wird und dass damit dem nachhaltigen Klettern im Basler Jura gut gedient ist. An dieser Stelle sei allen fleissigen und kundigen Helferlein ganz herzlich für ihren Einsatz für die neue Homepage gedankt!

Wir entnehmen den kantonalen Informationen, dass geplant ist, vom 27. Juni bis am 20. August 2016 die Strasse von Liestal nach Arlesheim im Bereich Bad Schauenburg bis Schönmatt zu sanieren. Der Abschnitt ist in dieser Zeit für jeglichen Verkehr gesperrt.

Die Zufahrt zur Schauenburgerfluh erfolgt daher ab Frenkendorf oder Liestal gemäss oben abgebildetem Kartenausschnitt bis zum offiziellen Parkplatz. Ab dort ist generelles Fahrverbot und somit ist mit einem Zustieg von gut 35 Minuten Fussmarsch bis zur Fluh zu rechnen.

 

 

Christian Degen, unser Mann für Wegbauaktionen, hat mir ein paar fleissigen Helfern am verregneten 18. Juni 2016 am Pelzli eine neue Holzprügeltreppe gebaut. Sie führt hoch zum Sektor "Überhängende Wand" / "Grellingerwand". An dieser Stelle sei allen Beteiligten ein etwas spätes, aber sehr herzliches Dankeschön im Namen der Klettergemeinde Basler Jura ausgesprochen!

Eine Gruppe Freiwilliger traf sich am Samstag 2. April 2016 vormittags unterhalb der Schauenburg. Mit den mitgebrachten Bauwerkzeug und einer Kettensäge wurde der Zugangsweg zum Klettergebiet saniert. Der Weg wurde ohne Eisenstäbe, sondern nur mit vorhandenen Steinen und Holz ausgebessert oder erneuert.

Nach getaner Arbeit wurde beim Grillplatz die verbrauchte Energie wieder aufgetankt. Vielen Dank an alle Freiwilligen für ihren fleissigen Einsatz.

  

Ort und Datum sind bekannt, also hier bereits die Angaben zu unserer Jahresversammlung.

Willkommen sind wie immer alle am Klettersport in der Region interessierten Personen. Die Generalversammlung findet von 19.00 bis 21.00 Uhr wie letztes Mal im

Hotel Alfa
Hauptstr. 15
4127 Birsfelden

statt. Dieses ist am besten mit dem Tram erreichbar / 3er Tram bis zur Tramstation "Bären". Es gibt nur wenige Parkplätze.

 

Immer häufiger trifft man im Basler Jura auf die von der IG Klettern zur Verfügung gestellten Sanierungs-Klebehaken. Im Besonderen an der Schauenburgerfluh und am Ingelstein wurden in den letzten Jahren ziemlich konsequent alte, vergessene und lotterige Routen saniert. Dazu gesellten sich immer wieder auch Neuentdeckungen. Eine grosse Arbeit, ausgeführt von einzelnen Personen mit riesiger Zeit- und Ausrüstungsinvestition. 

Wer etwas macht, setzt sich aber auch der Kritik aus. Das war schon so als Schlaghaken durch Bohrhaken ersetzt wurden oder Risslinien die der Klemmkeilfraktion "gehörten" mit fixem Material ausgerüstet wurden. Und dies hat sich bis heute nicht geändert, auch wenn die Schlaghakentraditionalisten sich heute doch auch lieber an einem neuen Bolt sichern oder sanierte Routen endlich wieder zu klettern trauen...

Dennoch möchte der Vorstand der IG allen Sanierern in Erinnerung rufen, dass es heute zum "state of art" gehört eine Umlenkung IMMER mit zwei verbundenen Klebehaken auszustatten! Die neuerdings an der Schauenburgerfluh oder am Ingelstein angebrachten Umlenkungen an nur einem Klebehaken sind nicht im Sinne einer Sanierung mit IG Material und daher dringend mit Verbindungsketten zu versehen. Die ausführenden Einrichter und Sanierer wurden dahingehend angewiesen.

WICHTIG!

Alle an Kletterfelsen angebrachten Markierungen sind rechtsverbindlich oder entsprechen getroffenen Abmachungen mit den Behörden und Grundeigentümern.

Wer sich nicht daran hält, diese beschädigt, verändert oder entfernt, verstösst je nach Gebiet gegen geltende Rechtsgrundlagen oder bestehende Abmachungen und kann daher zur Rechenschaft gezogen werden!

   

Zur Kennzeichnung gesperrter Sektoren oder Routen, respektive zum Klettern freigegebenen Bereiche, ist mit dem Kanton Baselland untenstehend beschriebenes Markierungssystem mittels ø 10cm messenden Blechrondellen beschlossen worden.

Die Markierungen treten meistens in Zweierkombination auf und bedeuten:

   Ab hier Kletterverbot nach rechts, gegen links klettern erlaubt.

  Ab hier Kletterverbot gegen links, gegen rechts klettern erlaubt

 

Aktuell wurde uns durch die Vogelwarte bekannt gegeben, daß sich eine kurzfristige sektorielle Sperrung einiger Kletterrouten in der Falken aufdrängt: Dies ist wie letztes Mal der Brutplatz in der Falkenfluh (Bereich Hohle Gasse) Der Platz wurde von Ornithologen in Absprache mit der IG Klettern vor Ort markiert und am Ende der Brutzeit wird er wieder freigegeben (Voraussichtlich ab Mitte Juli).

Wir bitten daher die Kletterer auf die kleine kurzzeitige Einschränkung Rücksicht zu nehmen und in dem Gebiet andere Sektoren zu besuchen.

Ort und Datum sind bekannt, also hier bereits die Angaben zu unserer Jahresversammlung:

Willkommen sind wie immer alle am Klettersport in der Region interessierten Personen. Die Generalversammlung findet am Montag, 16. März 2015 von 19.00 bis 21.00 Uhr wie letztes Mal im Hotel Alfa, Hauptstr. 15, in 4127 Birsfelden statt. Dieses ist am besten mit dem Tram erreichbar, (3er Tram bis zur Tramstation "Bären" - es gibt nur wenige Parkplätze).

Hier die Unterlagen im PDF Format 

→ Traktandenliste GV 2015

→ Wahlen Vorstand 2015

→ Budget 2015 

→ Jahresrechnung 2014

→ GV Protokoll 2014

 

Wegbeschreibung im Google Map 

Google Map / Weganleitung

 

Termin zum Vormerken:

==> Die nächste Jahresversammlung der IG Klettern Basler Jura erfolgt am Montag 16. März  2015 um 19.00 Uhr, im Hotel "Alfa" in Birsfelden (Breite) wie letztes mal.

Wie ebenfalls bereits gemeldet hat sich die IG Klettern für die Neubeschaffung von Klebehaken für Sanierungen entschieden. Nun sind die bestellten 1000 Stück bei uns eingetroffen. Durch vorbereitete Bohrungen an der Schauenburgerfluh und dem Ingelstein sind bereits ein rechter Posten der Haken eingeklebt und erfreuen so den Kletterer an genussreichen Klettermetern. Der Vorstand der IG Klettern hat nun zum Einsatz der Klebehaken folgendes entschieden:

  • Die Haken werden gegen Bezahlung ausgeliefert, und der Sanierer liefert dann ein Topo oder eine Routenliste der sanierten Routen ab.
  • Die für Sanierungen eingesetzten Haken werden anschliessend kostenlos durch neue ersetzt.
  • Der Sanierer übernimmt die Kosten für den Kleber.
  • Eine sanierte Umlenkung besteht IMMER aus zwei Haken, verbunden mit einer Kette.

Eine bis dato in zwei Seillängen gekletterte Route wird ebenfalls so saniert. Wer entsprechende Seile hat, kann die Route immer noch in einer Länge durchklettern, wer mit 60 Meter Seilen anrückt, hat die Möglichkeit die Route in zwei Längen zu klettern.