Sperrungen wegen Falkenbruten aufgehoben

Alle Sektorsperrungen wegen Falkenbruten sind per sofort wieder aufgehoben. Am Ramstel (Ramstelfluh), an der Schauenburg und an der Falkenfluh darf wieder in allen Sektoren geklettert werden.

Alle Falkenpaare haben erfolgreich gebrütet und mindesten einen Jungvogel grossgezogen. Vielen Dank an alle Kletterer die wegen der Sperrungen ihr Kletterprogramm spontan umgestellt haben und an die Mitarbeiter der Vogelwarte, die uns immer auf dem Laufenden hielten über den Stand der "Brutgeschäfte".

Im Gerstel bleiben die Sektoren "Grosse- und Stille Wand" auch ohne aktive Brut weiterhin noch bis Ende Juni gesperrt. Die IG setzt sich dafür ein, dass dieser, seit über 10 Jahre andauernde, sinnlose Zustand ändert und nur gesperrt wird, wenn sich auch eine Vogelbrut etabliert hat.

Eine unfallfreie Klettersaison 2018 wünscht die IG Klettern Basler Jura

 

© meinbezirk.at

Unser Aufruf zur Einsprache gegen das geplante Kletterverbot am Borowan hat gewirkt. Die SAC Sektionen Angenstein und Basel haben, unterstützt durch den SAC-Zentralverband, je eine Einsprache nach Solothurn gesandt. Zusätzlich haben mindestens 10 Kletterer und Kletterinnen Privateinsprachen eingereicht. Ein tolles Resultat das uns bestärkt, weiterhin mit aller Kraft gegen ungerechtfertigte Kletterverbote anzukämpfen.

Herzlichen Dank allen Unterstützern und Unterstützerinnen!

Wie sicher bereits einige bemerkt haben, sind am Gempen zwei neue Leitern montiert worden (im Abstieg anstelle der grossen Eisenbügel und hinauf auf die "Sonnenterrasse"). Dies hat verschiedentlich kontroverse Reaktionen und Anfragen zur Haltung der IG Klettern Basler Jura dazu ausgelöst. Wir meinen:

  • Die Leitern wurden durch eine private Initiative montiert, die IG kann das nicht verbieten.
  • Die Leitern sind prinzipiell keine schlechte Idee, da diese sicherer zu begehen sind, und der Zustieg zur Terrasse, nun über glatten Fels anstelle von freiliegendem Wurzelwerk führt wodurch die Bäume und Pflanzen geschont werden.
  • Die Aluminiumleitern sind jedoch sehr auffällig, da hätte es sicher diskretere Lösungen gegeben. Die IG wird mit den Errichtern Kontakt aufnehmen und diese bitten, die Leiterholme zumindest farblich der Umgebung anzupassen.

Die IG Klettern wehrt sich mit einer Einsprache gegen den kantonalen Nutzungsplan "Fulnau", worin ein totales Kletterverbot an den Felsen des Borowan aufgeführt ist ("Fluebible" Seite 182 oder im  Uraltführer "Jura plaisir" 2001, Seite 116). Alle offiziellen Unterlagen und Infos dazu können unter www.arp.so.ch heruntergeladen werden.
Eine Einsprache erhält mehr Gewicht, je mehr Personen eine Einsprache machen und dadurch "beweisen", dass ein Kletterverbot nicht in ihrem Interesse ist. Die IG Klettern bittet daher möglichst alle, die bereits einmal im Gebiet Borowan geklettert sind oder dies demnächst vorsehen sich mit einer Einsprache zu beteiligen, und auch Kollegen oder Kolleginnen die dieses Gebiet kennen auf die Möglichkeit einer Einsprache aufmerksam zu machen.


Also:
- Das Dokument "Einsprache" von unserer homepage herunterladen (und evtl. an weitere Kletterer weiterleiten).
- Eine Einsprache gegen dieses Kletterverbot ist zum jetzigen Zeitpunkt kostenlos (Ausnahme: die Portokosten für einen eingeschriebene Brief).
- Die Einsprache sollte bis zum 12. Juni in Solothurn eintreffen!
- Das PDF Dokument kann ausgefüllt und unterzeichent werden.
- Falls Bedarf für eine Eigene Formulierung besteht, wird auf Anfrage auch gerne eine Vorlage zugesendet. Zwingend müssen aber die Punkte Legitimation, Einsprachepunkt, Antrag und Begründung enthalten sein.

Die IG Klettern und der SAC Zentralverband hoffen, dass sich möglichst viele an dieser Einsprache beteiligen, denn wenn der jetzt vorliegende "amtliche Begründungskatalog" für ein Kletterverbot am Borowan ausreicht, dann ist davon auszugehen, dass weitere Kletterverbote im Solothurner Teil des Basler Jura anstehen (Tüfleten, Ingelstein, Gempen, Tannenfluh, Balmchpf, Hofstetter-Chöpfli...).

Ein grosses Dankeschön an alle, die mit ihrer Einsprache versuchen diese unselige Entwicklung zu stoppen.

- PDF Vorlage Einsprache Kletterverbot Borowan

Zum Downloaden hier klicken

==>  - Textdokument - WORD / Vorlage Einsprache Kletterverbot Borowan   

 

Wenn wir nicht augenblicklich Sofortmassnahmen dagegen ergreifen!
Der Kanton Solothurn hat jetzt den Nutzungsplan öffentlich aufgelegt (www.arp.so.ch) und wir haben die Möglichkeit noch bis am 12. Juni Einsprache dagegen zu machen. Die IG Klettern ist daran eine solche zu erstellen, und der SAC Zentralverband unterbreitet den SAC-Sektionen ein Einspracheformular.
Weiter kann jeder Kletterer dagene Einsprache erheben, wenn er ein Interesse an der Kletterei am Borowan hat, oder bereits einmal dort geklettert ist.
Die IG Klettern ist nun auch am vorbereiten einer Mustereinsprache die bald hier auf der homepage abgerufen werden kann. Eine Einsprache muss eingeschrieben per Post versandt werden. Weitere Kosten entstehen keine.
Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass möglichst viele eine Einsprache machen, denn auf der Grundlage die nun zu einem Kletterverbot am Borowan führt, kann jedes andere Gebiet im Dorneck wie der "Gempen", die "Tüfleten", oder die "Tannenfluh" problemlos ebenfalls für die Kletterei gesperrt werden. Das muss verhindert werden!

Das Klettergebiet Ramstel ist bis mitte Juni gesperrt wegen einer Vogelbrut.

Warum diese Meldung erst jetzt? Weil diese Brut erst kürzlich entdeckt wurde!
Also liebe Kletterer: Für die "Tsunami" ist es sowieso zu heiss im Moment!
Und dann ein riesengrosses Dankeschön an alle Kletterer und Kletterinnen die sich bisher vorbildlich an die Verbote an der Schauenburg und Falken gehalten haben. So wie es aussieht im Moment, sind beide Bruten erfolgreich. Das Verbot an der Schauenburg hat ja schon manchmal zu ungewohnten Situationen geführt, dass beinahe Wartelisten in der Ostgruppe gemacht werden mussten oder selten begangene Routen im westlichen Teil auch wieder einmal Wertschätzung erhielten!
Durchhalten noch bis Mitte Juni - dann stehen uns die Flühe wieder voll und ganz zur Verfügung!

Vorübergehende Sektorsperrung an der Falkenfluh wegen Vogelbrut: Im Sektor "Hohle Gasse" ist der Bereich zwischen den Routen "Incy wincy spyder" und "Harras" von der Vogelwarte Sempach als gesperrt markiert. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis am 15. Juni 2018.

Vorübergehende Sektorsperrung an der Schauenburgfluh wegen Vogelbrut: In den Sektoren "Lange Wand" und "Tropfsteinwand" sind alle Routen zwischen der "Angensteiner Verschneidung" und "Dornröschen" gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis am 15. Juni 2018.

 

 

Für die anstehende GV findest du unter folgenden Links alle Unterlagen zur Vorbereitung:

2018 GV Traktandenliste

2018 Budget

2018 Vorstandswahlen

2018 neue Statuten

2017 Jahresbericht - Was geschah?

2017 GV Protokoll

2017 Jahresrechnung

Der Vorstand der IG Klettern Basler Jura lädt alle Interessierten herzlich ein an unsere Jahresversammlung!

Die Gemeinde Duggingen, der Kanton Baselland und die IG Klettern planen das Aufstellen von Infotafeln bei den Klettergebieten Bärenfels, Pelzli und Falkenfluh. Hier wird sich dann jede und jeder über die dortigen Regelungen detailliert informieren können.

Die IG ist bemüht, nicht mehr zeitgemässe Verordnungstexte aus regierungsrätlichen Verordnungen über die Kletterei in Naturschutzgebieten zu streichen und neue Formulierungen anzuwenden. Bis jetzt werden in den entsprechenden Paragrafen Sektoren und Routen mit Nummerierungen aus der Fluebibel versehen. Da nun die Fluebibel schon länger nicht mehr greifbar ist, wird diese Nummerierung je länger je weniger nachvollziehbar.

Da heute Sperrgebiete auf „geoview.bl“ eingetragen sind, oder Sperrsektoren mit den Markierrondellen direkt am Fels markiert werden, macht es Sinn, neu in den Verordnungstexten auf diese Markierungen Bezug zu nehmen (Beachte daher: alle angebrachten Markierrondellen zu Sperr- oder Klettersektoren haben rechtlich verbindlichen Charakter!). Zudem können auch temporäre Massnahmen so beschildert werden.

Eine weitere Änderung, die angestrebt wird, ist die Aufhebung des halbjährigen Kletterverbotes an den Gerstelfluh Südwandsektoren zum Schutze der Falkenbrut. Interessanterweise hat der Falke ab 1999, seit der Ausdehnung der Sperrzeit von ehemals März bis Juni auf Januar bis Juni nie mehr dort gebrütet. Es macht daher aus unserer Sicht keinen Sinn, eine „leere“ Felswand zu sperren, während an anderen Felsen, die beklettert werden, der Falke brütet und kurzfristige temporär abgesprochene Massnahmen erfolgreich sind.

Immer wieder trifft man an Felsfüssen von Kletterfelsen kleine Feuerstellen an. Dies ist nicht nur für die Natur eine unnötige Belastung, sondern auch für die Kletterei eine unschöne Situation: Wer mag es schon, zum Sichern seinen Seilsack oder sein Seil in einen Aschehaufen zu legen oder dieses, nach dem Seilabziehen, aus einem solchen wieder herausfischen? Auch verrussten Fels zu beklettern ist nun wirklich nicht jedermanns / jederfraus Sache.

Liebe Kletterin, lieber Kletterer: Falls du es nicht sogar selber bist, die / der solche kleine Feuerstellen baut und benützt, mache doch bitte andere, die dies tun (wollen) darauf aufmerksam, dass meistens nur wenige Minuten entfernt eine eingerichtete „offizielle“ Feuerstelle bereitsteht. Dort kann man freudig drauf los feuern, ohne einen Kletterfelsen direkt zu beeinträchtigen.

Vielen Dank!

Im Herbst 2016 beschloss der Kanton Solothurn für das Gebiet des „Borowan“ ein kantonales Waldreservat auszuscheiden mit einem totalen Kletterverbot.

Sowohl die IG Klettern, die lokalen SAC Sektionen als auch die Vertreter des SAC Gesamtverbandes lehnen ein totales Kletterverbot ab, weil eine Bedrohung der dortigen Flora und Fauna nicht plausibel begründet werden kann. In einem ersten Behördentreffen und einem Vernehmlassungsbericht zu den Unterschutzstellungsanträgen, haben dies die IG Klettern und der SAC per April 2017 den Behörden mitgeteilt. Aus diversen Gründen hat die IG auch das Ergreifen von rechtlichen Mitteln gegen ein allfälliges Kletterverbot angekündigt.

Die IG Klettern wird Partnerorganisation des Vereins ReBolting. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, gesamtschweizerisch das Sanieren und Erhalten von Kletterrouten und -gebieten zu fördern. Dies durch Abgabe von Sanierungsmaterial und Vermittlung von Know-How.

Mit dem Verein ReBolting besteht nun ein Ansprechpartner, wenn irgendwo in der Schweiz bei Kletterrouten oder -gebieten akuter Sanierungsbedarf festgestellt wird und keine lokalen Kletterorganisationen, wie hier in der Region z.B. die IG Klettern Basler Jura, als Ansprechpartner vorhanden sind. Umgekehrt erfahren wir auch via ReBolting, wenn sich in unserer Gegend irgendwo Sanierungsbedarf ergibt.

Wir erhoffen uns, durch die Zusammenarbeit mit ReBolting unsere Kompetenzen in Sicherheits- und Sanierungsfragen zu stärken und auch zunehmend im Fragenkomplex zum Betretungs- und Nutzungsrecht bei geplanten Kletterverboten etc. gemeinsam aktiv zu werden.

Am 18. März 2017 haben Mitglieder der SAC Sektion Prättigau Basler Kameraden eine Aufräumaktion am Gempen durchgeführt. Das Foto zeigt den zusammengesammelten Abfall. Fazit: Schade, dass soviel Unrat im Wald landet, wo er definitiv nicht hingehört. Aber immerhin waren es dieses Mal nicht mehr so grosse Mengen, wie letztes Jahr eingesammelt wurden. Das lässt hoffen auf ein sich steigerndes Umweltbewusstsein und die Verantwortung, die wir für den Erhalt unserer Naherholungsgebiete tragen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Prättigauer BK für ihren Einsatz!

 

Nicht vergessen - die Generalversammlung ist am Montag, 27. März 2017 von 19.00 bis 21.00 Uhr in Birsfelden.

Hier die Unterlagen im PDF Format zur Vorbereitung

→ 2017 GV Traktandenliste

→ 2017 Budget 

→ 2016 Jahresbericht - Was geschah?

→ 2016 GV Protokoll

→ 2016 GV - Jahres Rechnung

 

Unter 'Archiv' können weitere Dokumente angeschaut werden.

 

Vorübergehende Sektorsperrung an der Falkenfluh wegen Vogelbrut: Im Sektor "Hohle Gasse" ist der Bereich zwischen den Routen "Blood Sweat 'n Tears" und "Harras" von der Vogelwarte Sempach als gesperrt markiert. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis am 15. Juni 2017.

Der Vorstand der IG Klettern Basler Jura lädt alle Interessierten herzlich ein an unsere Jahresversammlung!

Vom 1.1. bis zum 30.6. sind im Klettergebiet "Gerstel" die Sektoren "Grosse S-Wand" und "Stille Wand" saisonal gesperrt.

Die neue Homepage der IG Klettern Basler Jura steht! Eine Überarbeitung war nicht nur optisch, sondern auch technisch dringend notwendig und wir sind froh, dass mit dem Transfer alles gut geklappt hat. Wir hoffen, dass die Seite allen Interessierten eine hilfreiche Informationsplattform sein wird und dass damit dem nachhaltigen Klettern im Basler Jura gut gedient ist. An dieser Stelle sei allen fleissigen und kundigen Helferlein ganz herzlich für ihren Einsatz für die neue Homepage gedankt!

Wir entnehmen den kantonalen Informationen, dass geplant ist, vom 27. Juni bis am 20. August 2016 die Strasse von Liestal nach Arlesheim im Bereich Bad Schauenburg bis Schönmatt zu sanieren. Der Abschnitt ist in dieser Zeit für jeglichen Verkehr gesperrt.

Die Zufahrt zur Schauenburgerfluh erfolgt daher ab Frenkendorf oder Liestal gemäss oben abgebildetem Kartenausschnitt bis zum offiziellen Parkplatz. Ab dort ist generelles Fahrverbot und somit ist mit einem Zustieg von gut 35 Minuten Fussmarsch bis zur Fluh zu rechnen.