Der SAC plant eine nationale Datenbank aller Kletter- und Bouldergebiete der Schweiz anzulegen. Ziel ist es, dass sich der Kletterer vorab über Art, Zugang, Bestimmungen etc. eines Klettergebiets informieren kann. Die IG Klettern hat beschlossen dieses Projekt zu unterstützen. Dies vor dem Hintergrund, die Bestimmungen eines allfälligen kantonalen Kletterkonzeptes allen interessierten zugänglich zu machen.

 

Die ganze Angelegenheit ist nicht ganz so trivial wie es vermuten lässt, denn für einige Klettergebiete bei uns gelten Bestimmungen wie "Gebiet darf nicht veröffentlicht werden"! Oder  in der Region Biel sind akute Gebietssperrungen zu befürchten und heisse Diskussionen am laufen.

Unsere Kassiererin Hanne Trösch möchte ihr Amt abgeben und sucht nach einem/einer Nachfolger/in. Wer Interesse am regionalen Klettersport hat und fähig ist ein kleines Kassenbuch zu führen ist aufgerufen sich zu melden.

 

Es wird nicht erwartet an jeder Vorstandssitzung aktiv teilzunehmen, wenn das Interesse aber da ist, warum nicht?  Denn nur wer mitmacht entscheidet wie es weitergeht!

 

Heute habe ich die IG Homepage ein klein wenig angepasst. Ihr findet immer noch alle Infos wie bis anhin. Wenn ihr jedoch wünsche oder Anregungen zur Gestaltung der Seiten habt, dann lasst es mich wissen.

Interessant dürfte für einige sein, dass man die Neuigkeiten auf der Seite Aktuell jetzt mittels RSS Feed posten kann.

Mehr Infos über RSS hier:  Wikipedia erklärt RSS

Hier findest du:  RSS Reader

An der Sitzung vom 28.5. mit der Bürgergemeinde Duggingen konnte leider keine Einigung erzielt werden. Unser Vorschlag die "Variante Kanton" als gangbaren Kompromiss im Sinne eines kantonalen Konzeptes, stiess bei der Gemeinde auf keine Gegenliebe. 

Der SAC-Zentralpräsident Frank Müller höchstpersönlich vertrat unseren Standpunkt sehr klar und deutlich. Die Gemeinde akzeptierte diesen Vorschlag gleichwohl nicht und bestimmte, dass der Kanton verfügen soll.
Dieser prüft nun sein weitere Vorgehen und den Umfang der Massnahmen so schnell wie möglich um dann einen Schutzbeschluss zu fällen. Fällt dieser umfangreicher aus als der an der Sitzung vom 18. März (vgl. Beitrag weiter unten) wird der SAC umgehend vom Verbandsbeschwerderecht gebrauch machen.

Die weiteren Punkte wie Zugangswege, Bus-Haltestelle Pelzli, Feuerstellen und WC wollte die Bürgergemeindepräsidentin zuerst an eine Einigung knüpfen. Ihre begleitenden Bürgerrats-Kollegen traten aber nicht darauf ein und so werden wir als nächstes ein Weg- WC- und Feuerstellenkonzept erarbeiten und die Zusammenarbeit mit der Bürgrgemeinde und dem Forst nicht unterbrechen. Hier konnten erfreulicherweise Fortschritte erzielt werden.

Eine Pressekonferenz zum "Kletterkonzept Baselland" wird es vorerst nicht geben da auch noch Verhandlungen mit der "Immobilien Basel" geführt werden müssen um die Fakten am Bärenfels (Sektor "Gewächshaus" und Feuer- Abseilstelle im Hauptsektor) zu klären

Am Chuenisberg ist das Abseilen über die Felsköpfe aus Naturschutzgründen zu unterlassen.

Am 28. Mai läuft die vermutlich letzte Verhandlungsrunde mit Duggingen und dem Kanton Baselland um die ausstehenden Fragen über zu ergreifende Kletterverbote an der Falkenfluh zu klären. 

Die IG Klettern und die lokalen SAC-Sektionen haben sich zusammen mit dem SAC-Zentralverband nun abgesprochen wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Weitere Themen an der Besprechung werden dann auch sein: Ein WC im Pelzli und an der Falken sowie, wo darf in Zukunft noch im Pelzli, Falken und Bärenfels ein Feuer entfacht werden.

Wie bereits unten angesprochen, hat sich nun die von der Abteilung "Jagd und Tierschutz" des Umweltamtes beauftragte Arbeitsgruppe bei der IG Klettern gemeldet. Es scheint, dass das Konzept "concept de cohabitation entre les espèces d'oiseaux nicheur et les varappeurs" (Konzept zum Miteinander von Brutvögeln und Kletterer) bald fertiggestellt ist. Es interessierten vorwiegend Fragen über die Akzeptanz von Kletterverboten, ob eine offizielle Verbotstafel bereits existiert oder das Kant. Kletterkonzept BL verfügbar sei.

Ideale Bedingungen und gut 15 Helfer stellten am 18. April ihren Mann / ihre Frau und sanierten den Zustieg zu den Daumenfelsen. Mit Hilfe des lokalen Forstes wurde ein perfektes Weglein hinauf zu den Daumen konstruiert. So, dass der abschüssige und rutschige Zustieg der Vergangenheit angehört.


Ein herzlicher Dank an alle Helfer!

Ein strenger Winter und starker Wind kippten Bäume und einen grossen Felsblock auf den zentralen Zustiegspfad, so dass dieser unpassierbar wurde. In Absprache mit dem Revierförster machte sich dann eine kleine 2-Mann Spezialtruppe auf, um zu Beginn der Klettersaison, den Pfad wieder begehbar zu machen. Ruck-zuck und einige Schweisstropfen später wurde alles erledigt. Der "Blockierblock" kann, jetzt auf der Seite liegend, immer noch bewundert werden!

Wie bereits angekündigt, führt die IG Klettern am 18. April 09  im Pelzli einen Wegbaueinsatz durch. Dieser findet in Zusammenarbeit mit dem Revierförster, im Sektor "Daumenfelsen" statt. Hier sind die Zustiegswege alles andere als top-fit und sollten wieder einmal instand gestellt werden. Zu diesem Zweck erwarten wir ca. 20 Kletterinnen und Kletterer, ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, festem Schuhwerk sowie wer hat, Pickel und Schaufel. 

Für Verpflegung und Getränke wird gesorgt. Wer will kann jedoch gerne einen Kuchen mitbringen  ;-)

Weitere Infos gehen dann an die Angemeldeten.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erwünscht. Diese nimmt die IG Klettern gerne entgegen. 

Sollten an diesem Tag unzumutbare Witterungsverhältnisse herrschen, versuchen wir den Tag um eine Woche, auf Samstag 25.4.09 zu verlegen.

Wir freuen uns bereits jetzt auf dein Engagement für unsere Klettergebiete!

Am 18. März trafen sich der Kanton BL, die Gemeinde Duggingen und die IG Klettern zu einer erneuten Verhandlungsrunde über die Klettergebiete Pelzli, Bärenfels und Falkenfluh.

Während man sich bei den Klettergebieten Bärenfels und Pelzli grundsätzlich einig ist betreffend der Massnahmen, ist dies an der Falkenfluh noch nicht der Fall. 

Es präsentieren sich an der Falkenfluh folgende Situationen:

Vorschlag IG Klettern: Sperrung des Sektors Quellengrund und Sperrung der Routen 1 und  6-10 im Sektor Falkenpfeiler

Vorschlag Kanton Baselland:  Sperrung der Routen 10-17 und 30 im Sektor Amboss sowie Sperrung der Routen 1,2 und 6-10  im Sektor Falkenpfeiler  

Vorschlag Gemeinde Duggingen:  Sperrung der Routen 5-17 und 30 im Sektor Amboss.

Betroffen vom Vorschlag der Gemeinde Duggingen sind die superklassischen Routen wie Z-Riss, 6er-Kante oder der Eisenweg. Routen die den meisten weniger ambitionierten Kletterern einen Begriff sind! Begründung des Sperrvorschlags: Die Untersuchung des NLU hat gezeigt, dass gerade in diesem Teilbereich der Falkenfluh die grösste Artenvielfalt herrscht, diese durch die Kletterei gefährdet sei und daher dringender Schutz angezeigt ist. Die Gemeinde Duggingen ist zudem den Kletterer  in einigen Fällen (Bärenfels Ostgruppe, Bouldern Pelzliblöcke) entgegen den ursprünglichen Forderungen entgegengekommen, jetzt sei aber "Ende der Fahnenstange".

Die IG Klettern und die Sektionen des Alpenclubs sind nun daran, bis Ende Mai 09 einen definitiven Entschluss zu fällen wie es hier, und damit mit dem gesamten Kletterkonzept Basler Jura weiter geht.

 

Seit einigen Jahren führt die SAC Sektion Angenstein jeweils im November in den Patronage-Klettergärten sogenannte Arbeitstage durch. Nach Tüfleten und Ingelstein waren wir im 2008 im Hofstetter Chöpfli tätig.

Wir beschränkten uns auf die Freilegung des Wegs bis zur Elsässerwand und sanierten einige Haken und Umlenkungen. Von der Tramstation Flüh bis zur Grillstelle sammelten wir zudem den Abfall zusammen und füllten dabei gleich zu Beginn einen ganzen Sack. Wir hätten dabei gerne richtig zugelangt und einen Weg mit Stufen angelegt, doch wollen wir dort anstehende Forstarbeiten abwarten.

Nach Abschluss der Arbeiten durch den Forst und Festlegung des neuen Kletterkonzepts werden wir mit den zuständigen Stellen in Kontakt treten, um langfristig Massnahmen gegen die Bodenerodierung angehen zu können.

 

Die Gemeinde Hochwald ist daran, ein Parkplatzkonzept für Erholungssuchende auszuarbeiten. Erste Kontakte mit der IG Klettern hatten bereits stattgefunden um die Bedürfnisse der Kletterer zu erheben und die Situation beim Restaurant Herrenmatt zu klären. Nun hat die Gemeinde weitere Schritte unternommen und ist wiederum an die IG Klettern gelangt um zu informieren und das weitere Vorgehen abzusprechen.

Momentaner Stand der Dinge:

Tannenfluh: Parkplatz für Kletterer, kurz unter der Passhöhe, Richtung Dornach rechts. Ausgeschildert. Zustieg zur Fluh dann auf kurzem Weglein direkt vom Parkplatz an den Felsfuss queren. Falkenfluh: Gesuch um einen Ersatzparkplatz zur Herrenmatt ist in Bearbeitung. Sollte dieses bewilligt werden, verkürzt sich der Zugang zur Fluh sogar noch etwas! Vorderhand sind immer noch nur die bezeichneten, obersten 10 Parkplätze vom Rest. Herrenmatt für Kletterer vorgesehen. Von der Gemeinde wird vorgeschlagen, das Rest. Herrenmatte vermehrt für Treffen, Versammlungen oder nach dem Klettern etc. zu besuchen und bei Pflege und Unterhalt der Parkplätze aktiv zu werden.

Die IG Klettern unterstützt diese Wünsche vorbehaltlos, da wir seitens der Gemeinde vorbildlich (das heisst rechtzeitig und vorbehaltlos) in das Erholungskonzept eingebunden werden und sich Hochwald realistischerweise als Ort sieht, wo regionale Erholung stattfindet.

Im Kanton Jura ist momentan eine Arbeitsgruppe daran, Schutzmassnahmen für felsbrütende Vögel auszuarbeiten. Dabei steht natürlich der Klettersport im Zentrum des Interesses (Z.B. Sohyères). Die Arbeitsgruppe wurde aufgerufen sich mit der IG Klettern Basler Jura in Verbindung zu setzen, da wir bereits Erfahrung haben im Schützen von Felsbrütern! Bisher war aber noch "Funkstille".

Im Rahmen der Veranstaltung: "Naturschutz in und um Basel" vom 30. Januar 09 informiert Stefan Müller vom Institut für Natur- Landschaft- und Umweltschutz (NLU) der Uni Basel, über die Verwaldung der Felsflühe im Nordwestschweizer Jura. Dies könnte in der gesamten Diskussion zum Thema Naturschutz an den (Kletter-) Felsen ein Interessantes Thema sein.

Hier der direkte Link zur Homepage: 

>>  Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz (NLU)

 

Bald ist bereits wieder die Zeit wo speziell die Wanderfalken auf Brutplatzsuche gehen. Darum rufen wir allen Kletterern die zur Zeit geltenden Sperrungen in Erinnerung!

Gesperrt sind vom 1. Januar bis 30. Juni:

- Löffelbergflue (komplett)

- Ramstel (komplett)

- Gerstel (nur Sektoren Grosse- und Stilli Wand gesperrt)

Bei der Schauenburgerfluh warten wir wiederum ab was sich diesen Winter/Frühling tut und werden nach Bedarf hier informieren und gegebenenfalls vor Ort wiederum einen Sektor sperren. Das hatte die letzten Frühlinge, zusammen mit der Vogelwarte Sempach ja sehr gut geklappt (Vergleiche den Artikel vom 3. Juni 08 weiter unten).

Wie bereits im Mai auf unserer Homepage informiert wurde (Bericht vom 21.5. weiter unten), droht dem gesamten Sektor "Amboss bis Falkenspitz" ein Kletterverbot, wenn die Vorschläge des Instituts für Natur- Landschaft- und Umweltschutz (NLU) der Uni Basel vom Kanton und der Bürgergemeinde Duggingen umgesetzt werden!

Die Massgebende Untersuchung des NLU ist aber dermassen fragwürdig ausgefallen, dass die IG Klettern darob sogleich die geplante Pressekonferenz zum "Kletterkonzept Baselland" absagte und erneute Diskussion verlangte (Vgl. Bericht vom 3.6. weiter unten). Diese Diskussion findet nun am 26. Januar statt. IG und SAC sind darum gespannt, wie das NLU unsere Fragen zur Untersuchung beantworten wird. In Abhängigkeit mit dem Ergebnis der Gespräche behält sich die IG vor, den bisher nicht veröffentlichte Bericht hier zur allgemeinen Information aufzulegen.

Wie dem Bericht der "Baselbieter Zeitung" vom Mittwoch,16.12.08 zu entnehmen ist, stellt sich die Gemeinde Dornach positiv hinter das Ansinnen des Kanton Baselland, die Wälder im Tüfletentäli unter Naturschutz zu stellen. Das Gebiet liegt auf dem Gemeindebann von Duggingen, gehört aber vorwiegend der Bürgergemeinde Aesch und der Einwohnergemeinde Dornach. Mit der Unterschutzstellung gehen die Verbote einher, die Wege zu verlassen (ausser zur Jagd) und die Felsen zu beklettern. Damit verlieren die Kletterer ein grosses Gebiet mit einigen bisher nicht veröffentlichten Routen und einem grossen Potential für neue Routen in gutem Fels!

Die IG Klettern hat sich im Rahmen der Gespräche zum Kletterkonzept Baselland und auch in der Studie Knecht (Felsinventar Basler Jura und Schutzkonzept,1999), für die Aufgabe der dortigen Kletterrouten und einem Verzicht auf zukünftige Nutzung ausgesprochen. Bedenklich findet die IG Klettern aber, wenn sie im Zuge der Unterschutzstellung ein Kletterverbot aber bereits in den regierungsrätlichen Schutzbeschlüssen und Verordnungen finden würde, bevor das gesamte kantonale Konzept klar definiert ist.

Hier noch eine Meldung für Kurzentschlossene und jene die eine Gute Tat vollbringen möchten.

Die Ortsgruppe Prättigau führt diesen Samstag einen Putztag im Gebiet der Gempen Kletterfelsen durch. Hast du Lust, dann komm zum angegebenen Treffpunkt. Besten Dank für deine Mithilfe.

Treffpunkt: 09.00 Uhr vor dem Rest. Gempenturm

Parkieren: Unten im Wald

Ev. Empfehlenswerte Kleidung (wie gute Schuhe oder Stiefel, Gartenhandschuhe, Regenjacke, Abfallsack)

Wie aus der Zeitung zu entnehmen war, will der Leiter des Amtes für Raumplanung BL, Herrn Hans-Georg Bächtold, demnächst zurücktreten. Der Rücktritt von Herrn Bächtold trifft die IG Klettern besonders, da wir ihn immer als Partner mit "Vernunft und Augenmass" erlebten. So setzte er sich u. a. aktiv für den "Runden Tisch von Sport, Natur und Politik" ein. Wir erwarten daher von dessen Nachfolger eine Weiterführung des Dialoges mit den Natursportlern.

Herr Bächtold hatte auch interimistisch die Führung der "Abteilung Natur und Landschaft"  inne, nachdem dessen Leiter, Herrn Imbeck, versetzt wurde.

 

Wer die beiden vakanten Stellen besetzen wird, ist uns vorderhand nicht bekannt.

An der IG-Sitzung vom 1. September 2008 liess sich der IG-Vorstand durch den Schneckenverständigen, Herrn Christoph Oberer, die Sachlage mit den Fels bewohnenden Schneckenarten erläutern:

Insbesondere deren Bedeutung für einen gesunden Boden und die Bedeutung der Felsen als Refugien zur Erhaltung einer möglichst grossen Schneckenartenvielfalt. Diese sei v.a. durch den Einsatz von Chemie in der Landwirtschaft dramatisch zurückgegangen. An Felsstandorten hätten sie überlebt. Bei genügendem Schutz und verbesserten Umweltbedingungen könnten sich von dort aus wieder in die Landschaft ausbreiten.

Endlich seien wissenschaftliche Erhebungen gemacht worden, die in einer Doktorarbeit ausgewertet würden. Auch der Einfluss von Kletterrouten auf Schneckenpopulationen sei langfristig gravierend, wie Untersuchungen gezeigt hätten. - Wo und wie diese Untersuchungen angestellt wurden, konnten wir von Herrn Oberer aber nicht erfahren. Konkret wurden nur die "Weisse Fluh" (Liestal) und die Chastelenfluh (Arboldswil) als wichtige Refugien angegeben, wo das Klettern unbedingt komplett unterlassen werden sollte. Ebenso sollte in jeder Geländekammer (deren Grenzen sich häufig mit den Gemeindegrenzen decken) ein geeigneter Fels für Schnecken "reserviert" werden.

 

Wir wünschten von Herrn Oberer, unterstützt durch die zu erwartende Dissertation, zuhanden der Kletterer eine Zusammenstellung von "Schneckenfelsen", um erkennen zu könne, wo sich Interessenkonflikte ergeben könnten.