Mit einer scharfen Stellungnahme wandte sich der SAC-Zentralverband, die lokalen SAC-Sektionen und die IG Klettern an das Amt für Raumplanung um gegen die in den Entwürfen von Regierungsratsbeschluss und Schutzverordnung zum "Gebiet Löffelberg-Baaholz" formulierten "Kletterregelungen" zu protestieren (vergleiche Beitrag weiter unten). 

 

IG und SAC fordern, dass in den entsprechenden Beschlüssen und Verordnungen nur Bezug auf das Kletterkonzept genommen wird, und nicht jeder Sektor routengenau und einzeln aufgeführt wird. Dies wäre eine Vorwegnahme einer eventuellen Kletterregelung, die aber bisher noch nicht definitiv abgeschlossen und  "in Kraft" ist. Für die IG und den SAC wäre das ein Zurück zur Salamitaktik und einzelgebietsweisem Vorgehen.

 

Ebenso ist der Auftrag, allenfalls gesperrte Routen bis Ende 2011 zu "renaturieren"  sowie für die entsprechende Kommunikation der Kletterregelungen zu sorgen, ersatzlos zu streichen. Denn bisher wurde weder über die Umsetzung von Massnahmen noch über irgendwelche Zeitpläne diskutiert. 

 

Für die IG Klettern und SAC sind solche Forderungen einen Affront und nicht haltbar!

Applaus für Engagement nicht nur hinter der Bohrmaschine und am Fels, jetzt auch bald im Vorstand der IG Klettern als Hüter der Kasse: Max Mittmann.

 

Bald nicht mehr nur verantwortlich für Kreationen am Fels sondern auch dafür , dass die IG Klettern ihre Arbeit weiterhin durchführen kann und  die Hiltis im Basler Jura nicht überflüssig werden!

 

War da nicht letzten Sommer einmal eine Verhandlung der Ortsbürger von Aarburg die beschlossen das Tradtionsklettergebiet Säliflue zu sperren?

Genau! Nun ist das Protokoll der damaligen Sitzung online und wir wollen es niemandem vorenthalten. Da kann sich jedermann/frau einen kleinen Eindruck holen, wie da argumentiert wird! Guckt mal in das .pdf Dokument und macht euch so eure Gedanken...

Zwei Privatpersonen und die SAC Sektion Zofingen haben gegen den Beschluss der Ortsbürger Einsprache erhoben, daher ist momentan der Sperrbeschluss ausgesetzt. Bitte haltet euch dennoch an die bisher geltenden und publizierten Kletterregelungen des Gebiets, insbesondere an die im Frühling geltenden Sperrungen zum Schutze brütender Vögel.

 

 

Gut zwanzig stramme SAC-Angensteinerinnen und Angensteiner, vom KiBe'ler über den JO'ler zum aktiven Kletterer und immer noch aktiven Senior, versammelten sich am milden 14. November unter den Felsen der Tüfleten um die Wege wieder etwas instand zu stellen. Es ratterte die Motorsäge, es hallten die Pickel- und Hammerhiebe und bald schon entstanden wieder ungefährlich begehbare Wege. Kaffee, Kuchen, Wurst und Bier zur Stärkung damit noch ein letztes "finetuning" vollzogen werden kann.

 

Ein herzliches Dankeschön der IG Klettern an die Angensteiner, die es wiederholt verstanden ihr Wegbauteam effizient einzusetzen!

Seit Jahren verhandelt die IG Klettern Basler Jura mit den Kantonen Baselland und Solothurn um Kletterkonzepte. Dabei werden immer auch Fragen im Zusammenhang mit mit dem Erschliessen neuer Routen oder zu Sanierungen aufgegriffen. 

 

Von Seiten der Behörden gibt es verschiedene Vorstellungen wie dies in Zukunft gehandhabt werden sollte. Ob diese Vorstellungen mit den unsrigen übereinstimmen ist nicht unbedingt klar. 

 

Fakt ist jedenfalls zur Zeit: 

  1. Sowohl der Kanton Baselland wie der Kanton Solothurn verlangen prinzipiell für jede neue Kletterroute eine "Baubewilligung" (!) 
  2. Die IG Klettern hat sich 1999, auf der Basis des Felsinventars, für gewisse Erschliessungs- resp. Sanierungsverzichte ausgesprochen 
  3. Die Entwicklung der Sportkletterei in der Region hat sich in den vergangenen Jahren (logischerweise!) nicht aufhalten lassen. 

Für die IG Klettern ist es daher unumgänglich, Richtlinien zum Einrichten und Sanieren von Kletterrouten zu aktualisieren, die von den aktiven Erschliessern und Sanierern getragen werden. Dazu treffen sich diesen Winter alle bekannten Bosch- und Hiltibesitzer der Region mit dem Vorstand der IG Klettern.

Überraschender Befehl aus der Kantonalen Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz Baselland:

 

Das bestehende Naturschutzgebiet bei Liesberg wird vergrössert und beeinhaltet somit auch die Klettergebiete Rappenfels und Löffelberg, sowie die Eisklettermöglichkeiten in der Tüfelschuchi. In Verhandlungen wurde erreicht, dass am Rappenfels weiterhin geklettert werden darf, an allen anderen Felsen die Kletterei in Zukunft aber untersagt sein wird.

 

Neu ist nun aber, dass die Kletterverbände (wer auch immer ganau damit gemeint ist) verantwortlich sind, bis am 31.12. 2011  die gesperrten Routen "in Koordination mit den zuständigen Kant. Fachstelllen und der Burgerkooperation fachgerecht rückzubauen, sowie die Beschilderung und Publikation der Massnahmen in geeigneter Form zu kommunizieren".

 

Die IG Klettern ist der Meinung, dass gemäss dem Stand der bisherigen Diskussionen, über die Art der Umsetzung beschlossener Massnahmen erst NACH einem Beschluss des Kantonalen Kletterkonzeptes Verhandelt wird (in welchem Gebiet wird wo, was, wann und wie gemacht etc.). Sollte dieser Beschluss Rechtskraft erlangen, könnten die "Kletterverbände" gemäss §9 der dazugehörenden Verordnung, bei Nichteinhalten dieses Termins, wegen "Missachtung der Schutzvorschriften" gebüsst und zur Übernahme der Kosten einer Kantonalen Hakenentfernunsaktion verurteilt werden! 

 

Zur Stellungnahme haben wir noch bis am 11. Dezember 09 Zeit, offiziell ist der Entwurf aber noch nicht bei der IG eingetroffen (Stand 19.11.09)...

Vor drei Jahren wurden letztmals in der Tüfleten die Wege und Zugänge instand gestellt. Zwischenzeitlich hat sich bereits wieder einiges an Sanierungsbedarf angestaut. Die SAC-Sektion Angenstein organisiert daher einen Arbeitstag um  alles wieder tip-top herzurichten.

 

Jeder Kletterer oder jede Kletterin ist daher gerne aufgefordert sich am:

 

Samstag 14. November um 9.15 Uhr am Bahnhof Dornach oder um 9.30 Uhr direkt im Klettergebiet einzufinden!

 

Mitbringen: Arbeitshandschuhe und Bergschuhe (wer hat, bringe auch Pickel, Schaufel, Kessel, Vorschlaghammer, Locheisen oder Laubrechhen mit)

Ganz herzlich willkommen sind auch Kuchen für den Genuss danach! Für Wurst und Brot, sowie Getränke ist gesorgt!!

 

 

Ab heute ist es wieder möglich sich bei uns zu registrieren. Zur Erinnerung weshalb ihr euch registrieren solltet.

- Du bekundest damit dein Interesse an den Kletterfelsen des Basler Jura.

- Du erhältst 1x pro Jahr eine Einladung zur Generalversammlung der IG Klettern, damit du dich direkt über die neusten Geschehnisse informieren und deine Ideen einbringen kannst.

- Damit wir wissen, wie viele Kletterer hinter der IG stehen.

- Damit die IG bei dringender Notwendigkeit Informationen möglichst schnell einer breiten Interessengruppe mitteilen kann.

- Deine Registrierung kann von Nutzen sein, wenn sich die IG mit ihren Interessenten verbünden muss.

 

 

Hier die Mitteilung wie sie online auf der homepage des Magazins "Klettern" zu finden ist:

Die Calanques sollen zum Nationalpark erklärt werden. Im Zuge dessen sollen rund 40 Prozent der bekletterten Felsen zur absolut menschenfreien Zone deklariert werden.

Die "Gruppe des öffentlichen Interesses der Calanques" (Groupement d'Interêt Public des Calanques, GIP Calanques) vertritt die Position, dass über den Nationalpark-Status hinaus eine Art 'uneingeschränktes Schutzreservat' ("réserve intégrale") in den Calanques eingerichtet werden soll. Diese "Ruhezonen" sollen für Menschen überhaupt nicht mehr zu betreten sein dürfen. Betroffen seien unter anderen die Massive am Wasser wie Devenson (vom Oeil de Verre bis En Vau) und die Felsen Soubeyrannes (von Canaille bis L’aigle).

 

Begründet wird der Bedarf für Ruhezonen mit "wissenschaftlichen Studien", doch ist es den Kletterern der Region bislang nicht gelungen, von diesen eine zu Gesicht zu bekommmen. Eine Petition zum Unterschreiben gegen die sogenannten Ruhezonen findet sich hier.

 

Der Text der Petition lautet:

"Ja zum Nationalpark, ja zum Schutz von Natur und Umwelt, aber nein zu beliebigen und unbegründeten uneingeschränkten Schutzreservaten in den Calanques, vor allem in den Sektoren Devenson, Eissadon, l'Oule, le Belvédère, Castelvieil und Soubeyrannes (cap Danaille); was das Klettern in all seinen Formen und jegliche andere sanfte Aktivität der Menschen in diesen Sektoren unter Strafe stellen würde."

!Bitte!

 

„Keine Feuerstellen direkt bei Kletterrouten und im Bereich des Wandfusses von Klettergebieten!“

Im Herbst 2009 hatte der Forst im rechten Bereich der Schauenburgerfluh den Wald am Wandfuss aufgelichtet. Das Ergebnis ist verblüffend, und als Kletterer erlebt man die Schauenburgerfluh völlig neu! 

 

Ziel der Aktion ist es gemäss Pflegekonzept-Sonderwald, vermehrt Wärme an Felswand und Boden am Wandfuss zu bringen und so der Artenförderung von Flora und Fauna dienlich zu sein. Eine wissenschaftliche Erfolgskontrolle ist nicht geplant.

 

Die IG prüft nun, mit dem geschlagenen Holz auch die Wegsituation für die Kletterer am Wandfuss zu verbessern. Dafür sind jedoch noch Absprachen mit dem Forst und dem Waldbesitzer nötig. 

Nachdem Herr Oberer als Schneckenspezialist, dem Vorstand der IG Klettern Basler Jura im Winter 08/09 erklärte, wie dramatisch sich die Situation mit den Felsschnecken und der Kletterei verhält, versuchten wir einen Ortstermin in einem Klettergebiet zu organisieren. Wissenschaft vor Ort statt Theorie im Büro! Aber plötzlich wurde alles kompliziert und einen Ortstermin konnte bis heute nicht gefunden werden... 

 

Die Spezialisten für Kletterei stehen den Spezialisten für Schnecken weiterhin zur Verfügung.

Der SAC plant eine nationale Datenbank aller Kletter- und Bouldergebiete der Schweiz anzulegen. Ziel ist es, dass sich der Kletterer vorab über Art, Zugang, Bestimmungen etc. eines Klettergebiets informieren kann. Die IG Klettern hat beschlossen dieses Projekt zu unterstützen. Dies vor dem Hintergrund, die Bestimmungen eines allfälligen kantonalen Kletterkonzeptes allen interessierten zugänglich zu machen.

 

Die ganze Angelegenheit ist nicht ganz so trivial wie es vermuten lässt, denn für einige Klettergebiete bei uns gelten Bestimmungen wie "Gebiet darf nicht veröffentlicht werden"! Oder  in der Region Biel sind akute Gebietssperrungen zu befürchten und heisse Diskussionen am laufen.

Unsere Kassiererin Hanne Trösch möchte ihr Amt abgeben und sucht nach einem/einer Nachfolger/in. Wer Interesse am regionalen Klettersport hat und fähig ist ein kleines Kassenbuch zu führen ist aufgerufen sich zu melden.

 

Es wird nicht erwartet an jeder Vorstandssitzung aktiv teilzunehmen, wenn das Interesse aber da ist, warum nicht?  Denn nur wer mitmacht entscheidet wie es weitergeht!

 

Heute habe ich die IG Homepage ein klein wenig angepasst. Ihr findet immer noch alle Infos wie bis anhin. Wenn ihr jedoch wünsche oder Anregungen zur Gestaltung der Seiten habt, dann lasst es mich wissen.

Interessant dürfte für einige sein, dass man die Neuigkeiten auf der Seite Aktuell jetzt mittels RSS Feed posten kann.

Mehr Infos über RSS hier:  Wikipedia erklärt RSS

Hier findest du:  RSS Reader

An der Sitzung vom 28.5. mit der Bürgergemeinde Duggingen konnte leider keine Einigung erzielt werden. Unser Vorschlag die "Variante Kanton" als gangbaren Kompromiss im Sinne eines kantonalen Konzeptes, stiess bei der Gemeinde auf keine Gegenliebe. 

Der SAC-Zentralpräsident Frank Müller höchstpersönlich vertrat unseren Standpunkt sehr klar und deutlich. Die Gemeinde akzeptierte diesen Vorschlag gleichwohl nicht und bestimmte, dass der Kanton verfügen soll.
Dieser prüft nun sein weitere Vorgehen und den Umfang der Massnahmen so schnell wie möglich um dann einen Schutzbeschluss zu fällen. Fällt dieser umfangreicher aus als der an der Sitzung vom 18. März (vgl. Beitrag weiter unten) wird der SAC umgehend vom Verbandsbeschwerderecht gebrauch machen.

Die weiteren Punkte wie Zugangswege, Bus-Haltestelle Pelzli, Feuerstellen und WC wollte die Bürgergemeindepräsidentin zuerst an eine Einigung knüpfen. Ihre begleitenden Bürgerrats-Kollegen traten aber nicht darauf ein und so werden wir als nächstes ein Weg- WC- und Feuerstellenkonzept erarbeiten und die Zusammenarbeit mit der Bürgrgemeinde und dem Forst nicht unterbrechen. Hier konnten erfreulicherweise Fortschritte erzielt werden.

Eine Pressekonferenz zum "Kletterkonzept Baselland" wird es vorerst nicht geben da auch noch Verhandlungen mit der "Immobilien Basel" geführt werden müssen um die Fakten am Bärenfels (Sektor "Gewächshaus" und Feuer- Abseilstelle im Hauptsektor) zu klären

Am Chuenisberg ist das Abseilen über die Felsköpfe aus Naturschutzgründen zu unterlassen.

Am 28. Mai läuft die vermutlich letzte Verhandlungsrunde mit Duggingen und dem Kanton Baselland um die ausstehenden Fragen über zu ergreifende Kletterverbote an der Falkenfluh zu klären. 

Die IG Klettern und die lokalen SAC-Sektionen haben sich zusammen mit dem SAC-Zentralverband nun abgesprochen wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Weitere Themen an der Besprechung werden dann auch sein: Ein WC im Pelzli und an der Falken sowie, wo darf in Zukunft noch im Pelzli, Falken und Bärenfels ein Feuer entfacht werden.

Wie bereits unten angesprochen, hat sich nun die von der Abteilung "Jagd und Tierschutz" des Umweltamtes beauftragte Arbeitsgruppe bei der IG Klettern gemeldet. Es scheint, dass das Konzept "concept de cohabitation entre les espèces d'oiseaux nicheur et les varappeurs" (Konzept zum Miteinander von Brutvögeln und Kletterer) bald fertiggestellt ist. Es interessierten vorwiegend Fragen über die Akzeptanz von Kletterverboten, ob eine offizielle Verbotstafel bereits existiert oder das Kant. Kletterkonzept BL verfügbar sei.

Ideale Bedingungen und gut 15 Helfer stellten am 18. April ihren Mann / ihre Frau und sanierten den Zustieg zu den Daumenfelsen. Mit Hilfe des lokalen Forstes wurde ein perfektes Weglein hinauf zu den Daumen konstruiert. So, dass der abschüssige und rutschige Zustieg der Vergangenheit angehört.


Ein herzlicher Dank an alle Helfer!

Ein strenger Winter und starker Wind kippten Bäume und einen grossen Felsblock auf den zentralen Zustiegspfad, so dass dieser unpassierbar wurde. In Absprache mit dem Revierförster machte sich dann eine kleine 2-Mann Spezialtruppe auf, um zu Beginn der Klettersaison, den Pfad wieder begehbar zu machen. Ruck-zuck und einige Schweisstropfen später wurde alles erledigt. Der "Blockierblock" kann, jetzt auf der Seite liegend, immer noch bewundert werden!