Die Jahresversammlung der IG Klettern Basler Jura findet am Montag 15. März 2010, um 19.00 Uhr, im Saal des "Hotel-Restaurant Alfa" statt.

Dieses befindet sich an der Hauptstrasse 15, in Birsfelden, gleich nach der Breite. Einige Parkplätze befinden sich hinter dem Haus. Die Tramlinie 3 hält  unmittelbar vor dem Hotel, an der Haltestelle "Bären".

Der Saal ist bedient, es können daher Getränke zu Versammlungsbeginn und in der Pause bezogen werden.

 

Die Traktandenliste mit den entsprechenden Unterlagen werden ab Anfang März hier aufgeschaltet. 

Das Amt für Wald beider Basel informierte am 21.1.10 über den Stand der Waldenticklungsplanung im Gebiet Arlesheim, Münchenstein, Muttenz, Pratteln und Frenkendorf. Darin liegen die Klettergebiete Schauenburgerfluh, Röselen (Wolfenried) und Hollenberg (oberhalb der Ermitage Arlesheim). 

Das beinahe mikroskopisch kleine Gebiet "Holle" darf gemäss WEP weiterhin beklettert werden (Anlässlich einer Begehung der IG Klettern zusammen mit den Behörden, wusste nicht einmal der betroffene Revierförster wo genau denn der Klettersektor liegt!). 

An der Schauenburgerfluh darf weiterhin an den aktuellen Kletterrouten geklettert werden, ausser im rechten Teil im Bereich vom "Das gelbe Dach" (Routen 8-14). In diesem Bereich brütete auch in den vergangenen 3 Jahren, der Wanderfalke zwei mal sehr erfolgreich. Der Zugang zur Fluh bleibt über das zentrale Weglein durch die Blöcke bestehen. Ein Aussteigen über den Fluhkopf ist absolut tabu.

Es ist geplant, nach Rücksprache mit der Gemeinde Frenkendorf und dem Forst, die Wegsituation am Wandfuss so bald wie möglich zu verbessern.

Das Gebiet Wolfenried und Röselen wird für die Kletterei komplett gesperrt. Schade für ein stilles und nur ganz selten aufgesuchtes Gebiet wo sich Fuchs und Hase gute Nacht wünschen, wenn nicht der Jäger gerade auf Reh- oder Wildsaujagt herumschleicht, auf der grossen Feuerstelle über den Felsen Party gefeiert wird oder der Brunnmeister der Gemeinde die diversen Quellfassungen kontrolliert.

 

Hier ein interessanter Link zu den Waldentwicklungspläne des Kt. BL

 

In Erarbeitung befindliche Waldentwicklungspläne (WEP):

 

Kontaktperson

Chr. Gilgen
Bearbeitungszeitraum   2008 - 2010

Bemerkungen / Beilagen    

WEP Schauenburg-Hard-Birseck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angesichts der immer akuter drohenden Felssperrungen im Kanton Baselland, hat sich Richi Signer bereit erklärt, als "nicht organisierter Kletterer und Boulderer" im Vorstand der IG Klettern aktiv mitzuwirken. Er ist als als intimer Kenner der lokalen Klettereien und der Basler Kletterszene sozusagen ein "Urgestein". Uns freut es daher besonders auf seine Mitarbeit

 

 

 

Die IG Klettern Basler Jura und der SAC Zentralverband haben deutlich zum Entwurf des Sperrkonzeptes der Falkenfluh Stellung genommen (vergleiche Beitrag weiter unten) und den Kanton massiv kritisiert. Selbstverständlich geht der Umfang der Sperrungen über jedes akzeptable Mass hinaus und die dargebotenen, nicht nachvollziehbaren Begründungen werden so nicht hingenommen. Nötigenfalls hat der SAC angekündigt, das Verbandsbeschwerderecht in Anspruch zu nehmen. 

Zudem wird kritisiert, dass die Kletterverbände per Verordnung und Regierungsratsbeschluss aufgefordert werden, die Massnahmen (Information der Kletterer, Beschriftungen, Hakenentfernungen etc.) per Ende 2010 zu vollstrecken. Dies, obwohl darüber noch überhaupt keine Verhandlungen gelaufen sind.

 

Nun liegt es an den verantwortlichen Stellen im Kanton Baselland, (Amt für Wald beider Basel, Amt für Raumplanung und  Regierungsrat) das weitere Vorgehen zu bestimmen. Wird der Entwurf nach Eingabe von IG Klettern und SAC abgeändert und findet man ab 1. März unter der Leitung des neuen Leiters der Abteilung Natur und Landschaft eine Lösung die dem ursprünglichen Ansinnen des Kantons entspricht, das überhaupt keine Sperrungen in den Sektoren "Falkenspitz" bis "Falkengrund" vorsah? Oder muss der SAC und evtl. weitere Kletterer den juristischen Weg, und damit ein langes Verfahren bestreiten.

Die Homepage der IG Klettern Basler Jura ist gefragt und wird relativ rege genutzt. Dies bestätigen die Angaben die vom Betreiber des Servers entnommen werden können. Im Schnitt wird die Homepage von ca. 10  Besucher täglich aufgerufen. Seit Anbeginn der Zählung im Frühling 2003, haben über 42'800 Leute unsere Page aufgerufen. Erfreulich, denn diese Homepage ist ja nur ein reines Informationsmedium ohne irgendwelchen Schnick-Schnack oder Forum etc.

 

Wir versuchen daher weiterhin, euch laufend aktuelle Infos zum Stand der Naturschutzdiskussionen und anderen Themen die im engeren Zusammenhang mit der Kletterei in unserer Region zusammenhängen, kurz aufzubereiten. 

 

Immer wieder werden wir angefragt, ob es nicht möglich wäre Aktuelles über neue oder sanierte Kletterrouten, Projekte oder Begehungen auf der Homepage zu platzieren. Dazu gibt es leider momentan verschiedene Probleme die uns davon abgehalten haben. Eines der wichtigsten ist sicher die Tatsache, dass mit den Kantonen BL und SO noch immer kein verbindliches Kletterkonzept verabschiedet wurde, dass den Umgang mit neuen Routen oder Gebieten klar und eindeutig regelt. Es gibt sogar offizielle Bestimmungen, dass gewisse Gebiete wie der Ryfenstein oder der Gerstel nicht veröffentlicht werden dürfen!

 

Für uns ist dieser Zustand natürlich alles andere als ideal. Wie sollen wir denn z.B. geltende Regelungen bekannt machen? Oder ist ein Veröffentlichungsverbot rechtlich überhaupt zulässig? Solche Fragen müssen erst noch geklärt werden.

 

Wir hoffen daher auf euer Verständnis, was nicht ist, kann ja noch kommen!

Die Sperrvorschläge im Entwurf zum Regierungsratsbeschluss für die Unternaturschutzstellung der Falkenfluh sind noch einschneidender als die bisher diskutierten!

 

Am Falkenspitz mit den ultraklassischen Routen "Z-Riss"7, "Zirekt"6 oder "Sechserkante"9 darf überhaupt nicht mehr geklettert werden. Am Amboss darf die Ambosskante 18 und alle Routen im Höfli 10 mit dem "Eisenweg" nicht mehr beklettert werden. Im Sektor Falkenpfeiler darf überhaupt nicht mehr geklettert werden. Hier fallen Routen wie die beliebte 2- Seillängenroute "Santa Maria Riss"3 der Sperrwut zum Opfer.

Werden diese Massnahmen effektiv durchgesetzt, fällt die Falkenflue für SAC-Ausbildungskurse oder Klettertrainings zukünftig aus der Traktandenliste. Ebenso wird für Kletterer die den Schwierigkeitsgrad ab 6a nicht beherrschen, die Falkenflue zum "no go!" 

 

Die IG und der SAC setzen sich nun mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mittel ein, dass diese klassischen Routen nicht definitiv der Hakenflex zum Opfer fallen.

Wie der Presse zu entnehmen war, übernimmt per 1. März 2010 Herr Peter Tanner die Leitung der Abteilung Natur und Landschaft des Kantons Baselland. Er ersetzt damit Herrn Paul Imbeck. Wir sind gespannt, wie sich die Zusammenarbeit mit dem neuen Fachstellenleiter gestalten wird.

Hoffen wir, dass das Thema "Kletterkonzeption Basler Jura" mit der neuen Leitung konstruktiv weiter vorangetrieben und abgeschlossen werden kann

 

 

Unsere jährliche Anfrage an die Vogelwarte über den Erfolg der Falkenbruten in der Region wurde dahingehend beantwortet, dass das 2009 ein nicht erfreuliches Brutjahr war. Selbst an langjährigen, traditionellen Brutplätzen gab es, ausser am Löffelberg und evtl. im Gerstel, keine erfolgreichen Bruten. Auch die herausragenden Erfolge der letzten zwei Jahre an der Schauenburg blieben heuer aus.

 

Warum dem so war, ist nicht klar. Der Kletterei kann es aber anscheinend kaum angelastet werden, so Marc Kery von der Vogelwarte Sempach. Die IG Klettern wird darum, in Übereinstimmung mit der Vogelwarte, die bisher üblichen Massnahmen weiter umsetzen.

 

 

Mit einer scharfen Stellungnahme wandte sich der SAC-Zentralverband, die lokalen SAC-Sektionen und die IG Klettern an das Amt für Raumplanung um gegen die in den Entwürfen von Regierungsratsbeschluss und Schutzverordnung zum "Gebiet Löffelberg-Baaholz" formulierten "Kletterregelungen" zu protestieren (vergleiche Beitrag weiter unten). 

 

IG und SAC fordern, dass in den entsprechenden Beschlüssen und Verordnungen nur Bezug auf das Kletterkonzept genommen wird, und nicht jeder Sektor routengenau und einzeln aufgeführt wird. Dies wäre eine Vorwegnahme einer eventuellen Kletterregelung, die aber bisher noch nicht definitiv abgeschlossen und  "in Kraft" ist. Für die IG und den SAC wäre das ein Zurück zur Salamitaktik und einzelgebietsweisem Vorgehen.

 

Ebenso ist der Auftrag, allenfalls gesperrte Routen bis Ende 2011 zu "renaturieren"  sowie für die entsprechende Kommunikation der Kletterregelungen zu sorgen, ersatzlos zu streichen. Denn bisher wurde weder über die Umsetzung von Massnahmen noch über irgendwelche Zeitpläne diskutiert. 

 

Für die IG Klettern und SAC sind solche Forderungen einen Affront und nicht haltbar!

Applaus für Engagement nicht nur hinter der Bohrmaschine und am Fels, jetzt auch bald im Vorstand der IG Klettern als Hüter der Kasse: Max Mittmann.

 

Bald nicht mehr nur verantwortlich für Kreationen am Fels sondern auch dafür , dass die IG Klettern ihre Arbeit weiterhin durchführen kann und  die Hiltis im Basler Jura nicht überflüssig werden!

 

War da nicht letzten Sommer einmal eine Verhandlung der Ortsbürger von Aarburg die beschlossen das Tradtionsklettergebiet Säliflue zu sperren?

Genau! Nun ist das Protokoll der damaligen Sitzung online und wir wollen es niemandem vorenthalten. Da kann sich jedermann/frau einen kleinen Eindruck holen, wie da argumentiert wird! Guckt mal in das .pdf Dokument und macht euch so eure Gedanken...

Zwei Privatpersonen und die SAC Sektion Zofingen haben gegen den Beschluss der Ortsbürger Einsprache erhoben, daher ist momentan der Sperrbeschluss ausgesetzt. Bitte haltet euch dennoch an die bisher geltenden und publizierten Kletterregelungen des Gebiets, insbesondere an die im Frühling geltenden Sperrungen zum Schutze brütender Vögel.

 

 

Gut zwanzig stramme SAC-Angensteinerinnen und Angensteiner, vom KiBe'ler über den JO'ler zum aktiven Kletterer und immer noch aktiven Senior, versammelten sich am milden 14. November unter den Felsen der Tüfleten um die Wege wieder etwas instand zu stellen. Es ratterte die Motorsäge, es hallten die Pickel- und Hammerhiebe und bald schon entstanden wieder ungefährlich begehbare Wege. Kaffee, Kuchen, Wurst und Bier zur Stärkung damit noch ein letztes "finetuning" vollzogen werden kann.

 

Ein herzliches Dankeschön der IG Klettern an die Angensteiner, die es wiederholt verstanden ihr Wegbauteam effizient einzusetzen!

Seit Jahren verhandelt die IG Klettern Basler Jura mit den Kantonen Baselland und Solothurn um Kletterkonzepte. Dabei werden immer auch Fragen im Zusammenhang mit mit dem Erschliessen neuer Routen oder zu Sanierungen aufgegriffen. 

 

Von Seiten der Behörden gibt es verschiedene Vorstellungen wie dies in Zukunft gehandhabt werden sollte. Ob diese Vorstellungen mit den unsrigen übereinstimmen ist nicht unbedingt klar. 

 

Fakt ist jedenfalls zur Zeit: 

  1. Sowohl der Kanton Baselland wie der Kanton Solothurn verlangen prinzipiell für jede neue Kletterroute eine "Baubewilligung" (!) 
  2. Die IG Klettern hat sich 1999, auf der Basis des Felsinventars, für gewisse Erschliessungs- resp. Sanierungsverzichte ausgesprochen 
  3. Die Entwicklung der Sportkletterei in der Region hat sich in den vergangenen Jahren (logischerweise!) nicht aufhalten lassen. 

Für die IG Klettern ist es daher unumgänglich, Richtlinien zum Einrichten und Sanieren von Kletterrouten zu aktualisieren, die von den aktiven Erschliessern und Sanierern getragen werden. Dazu treffen sich diesen Winter alle bekannten Bosch- und Hiltibesitzer der Region mit dem Vorstand der IG Klettern.

Überraschender Befehl aus der Kantonalen Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz Baselland:

 

Das bestehende Naturschutzgebiet bei Liesberg wird vergrössert und beeinhaltet somit auch die Klettergebiete Rappenfels und Löffelberg, sowie die Eisklettermöglichkeiten in der Tüfelschuchi. In Verhandlungen wurde erreicht, dass am Rappenfels weiterhin geklettert werden darf, an allen anderen Felsen die Kletterei in Zukunft aber untersagt sein wird.

 

Neu ist nun aber, dass die Kletterverbände (wer auch immer ganau damit gemeint ist) verantwortlich sind, bis am 31.12. 2011  die gesperrten Routen "in Koordination mit den zuständigen Kant. Fachstelllen und der Burgerkooperation fachgerecht rückzubauen, sowie die Beschilderung und Publikation der Massnahmen in geeigneter Form zu kommunizieren".

 

Die IG Klettern ist der Meinung, dass gemäss dem Stand der bisherigen Diskussionen, über die Art der Umsetzung beschlossener Massnahmen erst NACH einem Beschluss des Kantonalen Kletterkonzeptes Verhandelt wird (in welchem Gebiet wird wo, was, wann und wie gemacht etc.). Sollte dieser Beschluss Rechtskraft erlangen, könnten die "Kletterverbände" gemäss §9 der dazugehörenden Verordnung, bei Nichteinhalten dieses Termins, wegen "Missachtung der Schutzvorschriften" gebüsst und zur Übernahme der Kosten einer Kantonalen Hakenentfernunsaktion verurteilt werden! 

 

Zur Stellungnahme haben wir noch bis am 11. Dezember 09 Zeit, offiziell ist der Entwurf aber noch nicht bei der IG eingetroffen (Stand 19.11.09)...

Vor drei Jahren wurden letztmals in der Tüfleten die Wege und Zugänge instand gestellt. Zwischenzeitlich hat sich bereits wieder einiges an Sanierungsbedarf angestaut. Die SAC-Sektion Angenstein organisiert daher einen Arbeitstag um  alles wieder tip-top herzurichten.

 

Jeder Kletterer oder jede Kletterin ist daher gerne aufgefordert sich am:

 

Samstag 14. November um 9.15 Uhr am Bahnhof Dornach oder um 9.30 Uhr direkt im Klettergebiet einzufinden!

 

Mitbringen: Arbeitshandschuhe und Bergschuhe (wer hat, bringe auch Pickel, Schaufel, Kessel, Vorschlaghammer, Locheisen oder Laubrechhen mit)

Ganz herzlich willkommen sind auch Kuchen für den Genuss danach! Für Wurst und Brot, sowie Getränke ist gesorgt!!

 

 

Ab heute ist es wieder möglich sich bei uns zu registrieren. Zur Erinnerung weshalb ihr euch registrieren solltet.

- Du bekundest damit dein Interesse an den Kletterfelsen des Basler Jura.

- Du erhältst 1x pro Jahr eine Einladung zur Generalversammlung der IG Klettern, damit du dich direkt über die neusten Geschehnisse informieren und deine Ideen einbringen kannst.

- Damit wir wissen, wie viele Kletterer hinter der IG stehen.

- Damit die IG bei dringender Notwendigkeit Informationen möglichst schnell einer breiten Interessengruppe mitteilen kann.

- Deine Registrierung kann von Nutzen sein, wenn sich die IG mit ihren Interessenten verbünden muss.

 

 

Hier die Mitteilung wie sie online auf der homepage des Magazins "Klettern" zu finden ist:

Die Calanques sollen zum Nationalpark erklärt werden. Im Zuge dessen sollen rund 40 Prozent der bekletterten Felsen zur absolut menschenfreien Zone deklariert werden.

Die "Gruppe des öffentlichen Interesses der Calanques" (Groupement d'Interêt Public des Calanques, GIP Calanques) vertritt die Position, dass über den Nationalpark-Status hinaus eine Art 'uneingeschränktes Schutzreservat' ("réserve intégrale") in den Calanques eingerichtet werden soll. Diese "Ruhezonen" sollen für Menschen überhaupt nicht mehr zu betreten sein dürfen. Betroffen seien unter anderen die Massive am Wasser wie Devenson (vom Oeil de Verre bis En Vau) und die Felsen Soubeyrannes (von Canaille bis L’aigle).

 

Begründet wird der Bedarf für Ruhezonen mit "wissenschaftlichen Studien", doch ist es den Kletterern der Region bislang nicht gelungen, von diesen eine zu Gesicht zu bekommmen. Eine Petition zum Unterschreiben gegen die sogenannten Ruhezonen findet sich hier.

 

Der Text der Petition lautet:

"Ja zum Nationalpark, ja zum Schutz von Natur und Umwelt, aber nein zu beliebigen und unbegründeten uneingeschränkten Schutzreservaten in den Calanques, vor allem in den Sektoren Devenson, Eissadon, l'Oule, le Belvédère, Castelvieil und Soubeyrannes (cap Danaille); was das Klettern in all seinen Formen und jegliche andere sanfte Aktivität der Menschen in diesen Sektoren unter Strafe stellen würde."

!Bitte!

 

„Keine Feuerstellen direkt bei Kletterrouten und im Bereich des Wandfusses von Klettergebieten!“

Im Herbst 2009 hatte der Forst im rechten Bereich der Schauenburgerfluh den Wald am Wandfuss aufgelichtet. Das Ergebnis ist verblüffend, und als Kletterer erlebt man die Schauenburgerfluh völlig neu! 

 

Ziel der Aktion ist es gemäss Pflegekonzept-Sonderwald, vermehrt Wärme an Felswand und Boden am Wandfuss zu bringen und so der Artenförderung von Flora und Fauna dienlich zu sein. Eine wissenschaftliche Erfolgskontrolle ist nicht geplant.

 

Die IG prüft nun, mit dem geschlagenen Holz auch die Wegsituation für die Kletterer am Wandfuss zu verbessern. Dafür sind jedoch noch Absprachen mit dem Forst und dem Waldbesitzer nötig. 

Nachdem Herr Oberer als Schneckenspezialist, dem Vorstand der IG Klettern Basler Jura im Winter 08/09 erklärte, wie dramatisch sich die Situation mit den Felsschnecken und der Kletterei verhält, versuchten wir einen Ortstermin in einem Klettergebiet zu organisieren. Wissenschaft vor Ort statt Theorie im Büro! Aber plötzlich wurde alles kompliziert und einen Ortstermin konnte bis heute nicht gefunden werden... 

 

Die Spezialisten für Kletterei stehen den Spezialisten für Schnecken weiterhin zur Verfügung.

Der SAC plant eine nationale Datenbank aller Kletter- und Bouldergebiete der Schweiz anzulegen. Ziel ist es, dass sich der Kletterer vorab über Art, Zugang, Bestimmungen etc. eines Klettergebiets informieren kann. Die IG Klettern hat beschlossen dieses Projekt zu unterstützen. Dies vor dem Hintergrund, die Bestimmungen eines allfälligen kantonalen Kletterkonzeptes allen interessierten zugänglich zu machen.

 

Die ganze Angelegenheit ist nicht ganz so trivial wie es vermuten lässt, denn für einige Klettergebiete bei uns gelten Bestimmungen wie "Gebiet darf nicht veröffentlicht werden"! Oder  in der Region Biel sind akute Gebietssperrungen zu befürchten und heisse Diskussionen am laufen.