Mitte Dezember trafen sich die IG Klettern und Vertreter der Gemeinde Duggingen und des Kanton Baselland erneut um die Standorte der Beschilderung zu Besprechen.

Es wurde vereinbart, dass am nächsten Waldtag der Gemeinde dies gemeinsam erledigt wird und so den geforderten Massnahmen und Umweltvorschriften, die entsprechende Signalisation folgt. Es wird dann jedem Waldbesucher klar, wo er sich in einem Naturschutzgebiet aufhält und welche Regelungen dort gelten (Wegegebot, Hunde-Leinenpflicht und feuern nur an den bezeichneten Feuerstellen etc.)  Zugleich wird die IG Klettern ihre Markierschilder am Fels anbringen und die gesperrte oder zum beklettern freie Bereiche markieren (vgl. zur Falkenfluh die Rubrik "Sperrgebiete" auf unserer Homepage). An exponierten Stellen wird dann auch speziell auf Feuerverbote am Fels hingewiesen.

 

Wie bereits gemeldet sind an der Schauenburgerfluh (Siebner und Teufelsriss) und an der Falkenfluh (Z-Riss und Eisenweg) je zwei Routen für das Felsmonitoring untersucht worden (Bohrhaken sind farbig markiert). Ebenso sind nun die Daten von 6 Routen im Sektor "Gewächshaus"  beim Bärenfels erhoben worden ( s'Bliemli, Ruff rules, Eidechsenklo, Faith for more, Sirup Schüppli und Chemin déformé).

Vergleiche Meldungen vom 2014-05 Beginn Felsmonitoring und 2014-05 Felsmonitoring Baselland.

Von jedem orange markierten Haken in den insgesamt 10 Kletterrouten  (total 75 Untersuchungsflächen) wurden im Radius von einem Meter (= 3,1415m2) die Geländeparameter (Neigung, Ausrichtung, Beschattung, Riss- Löchergrössen etc.) aufgenommen. In einem zweiten Durchgang wurden durch die Biologin Sabine Joss, bei jeder Untersuchungsfläche die Pflanzenarten bestimmt und gezählt, sowie in einem dritten Durchgang von Christoph Oberer, die beobachtbaren Schneckenarten aufgenommen. Dieses Prozedere wurde während acht Tagen technisch begleitet von Gabriele Fendrich und Regula Rapp (IG Klettern /SAC-Basel) Patrik Müller (IG Klettern) und Frank Saladin (SAC-Baselland).

Eine erste Auswertung der Beobachtungen ist noch nicht möglich, da sich erstaunlicherweise bei den Datensätzen verschiedentlich Unklarheiten über deren Zuordnung oder gar fehlende Daten zu Untersuchungsflächen zeigten. Wie diese Lücken zustande gekommen sind, wird noch abgeklärt. So gab es zum wiederholten Mal keine verlässliche Ausgangslage für weitere Beobachtungsreihen (Bereits zur Falkenfluh zwei Untersuchungen durch das NLU der Uni Basel, die keine nachprüfbaren Ergebnisse brachten). Es versteht sich von selbst, dass wir auf einer sauberen Datenbasis bestehen, hatte der Kanton doch immerhin über Fr. 200'000.-- an öffentlichen Mitteln für dieses Monitoring bereitgestellt.

Seit 13 Jahren definiert die Abteilung Natur und Landschaft des Amt für Raumplanung des Kanton Basel-Landschaft in enger Zusammenarbeit mit den Klettervereinen IG Klettern Basler Jura, der SAC Baselland sowie der SAC Schweiz Massnahmen für mittlerweile fast 70 Kletterfelsen im Kanton Baselland.

Seit dem Jahr 2012 begleitet Guaraci diesen Prozess. Im Auftrag der Abteilung Natur und Landschaft wurden für knapp 70 Kletterobjekte alle relevanten Beschlüsse pro Kletterobjekt zusammengetragen. Damit stehen sowohl den Klettersportlern als auch den Behörden die relevanten Informationen knapp und in übersichtlicher Form auf einer Passwortgeschützen Internetplattform zur Verfügung. Ziel ist es, die Datenbank (postgresql) mit allen Informationen auch auf dem kantonalen Server verfügbar zu machen.

Seit dem Jahr 2014 sind die aufgearbeiteten Daten auf der Internetseite 'klettern.guaraci.ch' öffentlich. Die Plattform soll im Laufe des Jahres auf die Bedürfnisse der involvierte Akteure zugeschnitten werden. 

Leistungen 

  • Begleitung des Prozesses
  • Zusammentragen aller relevanter Beschlüsse
  • Aufbau und vorübergehender Betrieb einer postgres Datenbank
  • Beratung 

Link 

 

Seit 1997 führt die "Fluebible" die Kletterer durch die Region, seit 2008 mit ein paar Aktualisierungen der "Jura-plaisir" und seither - schwarzes Loch!

Immer wieder wurde die IG Klettern darauf angesprochen, ob nicht ein neuer Kletterführer herausgegeben werden kann? Wir mussten immer auf die noch nicht abgeschlossenen Verhandlungen mit dem Kanton Baselland und den Gemeinden verweisen, die ein solches Vorhaben vorderhand als kaum Sinnvoll erscheinen ließen. Nun aber, wo mit dem Kanton BL die Massnahmen alle unter "Dach und Fach" sind, sollte einem solchen Unterfangen nichts mehr entgegen stehen. Und wir dürfen uns freuen, der SAC plant nun im Stile der bereits bestehenden Juraführer, die Region aktuell aufzuarbeiten und per 2018 einen neuen Kletterführer zu publizieren!

Mit den geltenden Bestimmungen für Neurouten oder den weiterhin offenen Verhandlungen mit dem Kanton Solothurn (Dorneck/Thierstein) sind aber noch etliche Hürden zu nehmen und dem SAC und der IG Klettern weitere spannende Stunden garantiert!

Vor 7 Jahren besorgte die IG Klettern letztmals einen Posten Klebehaken um mittels eines Grosseinkaufs günstige Konditionen für ein gutes Produkt zu erhalten. Der graue französische Klebehaken hat sich seither bestens bewährt, so dass unser Vorrat aufgebraucht ist und an der letzten Jahresversammlung beschlossen wurde, erneut Klebehaken zu besorgen. Dies geschieht nun in diesen Tagen, so dass die IG bald wieder in der Lage ist, geplante Sanierungen mit Hakenmaterial zu unterstützen.

Warum Klebehaken:

Wer im Basler Jura Kletterrouten saniert oder einrichtet macht mit diversen Felsqualitäten Bekanntschaft. In gewissen Gebieten ist die Ausrüstung mit konventionellen Segmentankern und Plättli sicher vertretbar, in vielen Gebieten aber verbirgt sich unter der harten Sinterschicht eher zweifelhaftes Gestein das sich mit der andauernden Sprengwirkung des Segmentankers eher weniger verträgt. Die Lösung dafür sind Klebehaken die ohne Druck auf den umgebenden Felsen sicher und fest sitzen. Zudem kann auch kein Wasser durch das Bohrloch in den Felsen gelangen und Erosion verursachen.

Ein weiterer riesiger Vorteil aber ist sicher auch, und das wird zunehmend wichtig, die Unauffälligkeit des Klebehakens. Je nach Lichteinfall kann ein Bohrhakenplättli schon von weitem aufblitzen und erkannt werden, während die grauen Klebehaken selbst aus nächster Nähe kaum auffallen. Die "Landschaft Fels" bleibt so auch für Nichtkletterer attraktiv!

Umlenkbügel:

So praktisch, bequem und sicher die "Frösche" oder "Sauschwänze" wie sie auch genannt werden sind, so rasch sind sie in bekannten und beliebten Routen durch Ablassen und Top-Ropen durchgescheuert (Versuche haben gezeigt, dass es aber immerhin über die Hälfte des Durchmessers braucht um die Haltekraft signifikant zu schwächen!). Die IG entschloss sich deshalb, bei anstehendem Ersatz durchgeschliffener Umlenkbügel, diese durch ein massives Maillot-Rapide (verschraubtes Kettenglied) zu ersetzen. Diese sind zudem deutlich günstiger und halten viel länger. Dafür ist halt dort wieder das aus den meisten Klettergebieten bekannte "Umfädeln" notwendig.

Plangemäss konnte am 21. Mai mit dem Erheben von Standortfaktoren (Ausrichtung, Felsstruktur, Neigung, Beschattung etc.) begonnen werden. An der Schauenburgerfluh sind daher an der Route "Siebener" die Haken entfernt und die Mittelpunkte der runden Probeflächen (Radius 1 Meter) mit oranger Farbe markiert worden. Die weiterhin bekletterbare Route "Teufelsriss" wurde als Vergleichsroute ebenfalls aufgenommen und die dortigen Probeflächen mit oranger Markierfarbe an den Bohrhaken gekenntzeichnet.

Am 22. Mai wurden dann an der Falkenfluh im Sektor "Amboss" die Probeflächen an der nun gesperrten Route "Eisenweg" (die Haken wurden entfernt) festgelegt und die Standortfaktoren aufgenommen. Als dortige Vergleichsroute dient der benachbarte und weiterhin bekletterbare "Z-Riss".

Aus technischen Gründen wurde dort noch nicht mit oranger Farbe markiert.

Aktuell sind uns durch die Vogelwarte zwei Brutplätze bekannt gemacht worden, wo sich eine kurzfristige sektorielle Sperrung von Kletterrouten aufdrängt: Dies ist wie letztes mal der Brutplatz in der Falkenfluh (Bereich Hohle Gasse) und neu ein Brutplatz am Balmchopf (Bereich Kikernil). Die beiden Plätze werden von Ornithologen in Absprache mit der IG Klettern vor Ort markiert und am Ende der Brutzeit wieder freigegeben (Voraussichtlich ab mitte Juli).

Wir bitten daher die Kletterer auf die kleinen kurzzeitigen Einschränkungen Rücksicht zu nehmen und in den jeweiligen Gebieten halt andere Sektoren zu besuchen.

Die IG Klettern und der SAC machten zur Bedingung, dass mit der Umsetzung der vereinbarten Sperrungen und Einschränkungen der Kletterei, die Wirksamkeit solcher Massnahmen auch überprüft werden. Es wurde daher ein Konzept für eine solche Wirkungskontrolle über 10 Jahre ausgearbeitet und vom kantonalen Parlament die erwarteten Kosten, dazu von gegen 300'000 Franken im Rahmen des Kredites für den Naturschutz im Wald bewilligt.

Startschuss ist Mitte Mai, wo mit der Erhebung der Daten begonnen wird. Wo wird also nun untersucht und verglichen (nicht mehr beklettert versus weiterhin beklettert):

Schauenburgerfluh: neu gesperrt: Route "Siebner". Vergleich (weiter bekletterbar): Route "Teufelsriss" 5a

Falkenfluh: neu gesperrt: Routen "Atteindre le Hof" und "Eisenweg". Vergleich (weiter bekletterbar): Route "Z-Riss"

Bärenfels: "Sektor Gewächshaus": neu gesperrt: Routen "S'Bliemli", "Ruff rules" und "Eidechsenklo". Vergleich (weiter bekletterbar): Routen "Faith for more", Sirup Schüppli" und "Chemin déformé"

Über das genaue Vorgehen, Wer, Wie und Was sowie Stand der Untersuchungen wird auf dieser Seite ab jetzt laufend berichtet.

Alle an der Kletterei im Basler Jura interessierten Personen reservieren sich den Montag, 24. März 2014 um an der Jahresversammlung der IG Klettern teilzunehmen. Diese findet wie letztes mal um 19.00 Uhr im Hotel Alfa in Birsfelden (Breite) statt.

Soviel steht schon fest: Es ist erneut spannend wie es weitergeht betreffend Naturschutz am Fels und dessen Auswirkungen auf den Klettersport - oder umgekehrt!

GV Einladung

Unterlagen zur Jahresversammlung der IG Klettern

Traktandenliste GV

Protokoll GV 2013

Jahresbericht 2013

Im Rahmen der geplanten Massnahmen in Klettergebieten sind erste Abklärungen im Gange, um an geeigneten Objekten eine Wirkungskontrolle durchzuführen. Im Vordergrund stehen dabei einzelne Sektoren an der Schauenburgerfluh, dem Bärenfels und der Falkenfluh.

 Dabei werden bekletterte und vergleichbare nicht (mehr) beklettere Felszonen während einer gewissen Zeit beobachtet. Es ist nun am Büro "Ökoskop" aus Basel eine wissenschaftliche Basis zu erabeiten, auf deren dann nachvollziehbare Beobachtungen und Aussagen gemacht werden können.

Endlich ist es soweit! Unsere IG Kollegen vom Jura-Südfuss haben ihre Homepage aufgeschaltet und sind ab sofort online. Sauber und übersichtlich aber noch ohne viel Infogehalt zu den ablaufenden Diskussionen und "subjektiven Gefahren" die in der dortigen Region lauern...

IG Klettern Jurasüdfuss Homepage

Seit einigen Jahren treffen sich Vertreter/innen von Sport, Naturschutz und Verwaltung zweimal jährlich zum sogenannten "runden Tisch". Diese Plattform ermöglicht es direkt mit betroffenen Ämtern und Interessenvertretern auftauchende Probleme und Spannungen im Verhältnis von Sport und Naturschutz, oder Ämterplanungen zu diskutieren. Aktiv wird diese Plattform vor allem von den Mountainbikern, den OL-Läufern und den Kletterern benutzt um ihre Anliegen im Bezug zur Raumnutzung anzubringen, respektive dort wo die Nutzung eingeschränkt wird, oder werden sollte, dies auf ein vertretbares Mass zu reduzieren.

Es zeigte sich bald, aufgrund der immer wieder gefundenen Lösungsansätze, dass es ideal wäre, den runden Tisch mit mehr Behördenverbindlichkeit auszustatten. Diesem Anliegen hat nun der Regierungsrat stattgegeben. Der "runde Tisch" soll zu einer regierungsrätlichen Kommission aufgewertet werden!

Von Seiten der Sportverbände erhoffen wir uns daher mehr Mitwirkungsmöglichkeiten, wenn es darum geht, die Anliegen der Sportler in der "freien Natur" zukünftig besser wahrzunehmen.

Ein Treffen mit den verantwortlichen Ämter, IG Klettern und SAC hat das weitere Vorgehen im Umsetzungsprozess der Kletterregelungen vorgespurt. SAC und IG erstellen z.B. einen Zeitplan für die Markierungen an den Felsen, einen Kostenrahmen und stellten einheitlich klar, dass sie die vom Kanton Baselland aufgestellte Bewilligungspflicht für Bohrhaken, resp. Kletterrouten (Sportparcours - nichtforstliche Kleininstallation) nicht anerkennen. Ob dem so ist, ist nämlich juristisch noch nie definitiv geklärt worden.

Ebenso wird bestimmt, dass die Massnahmen einer Erfolgskontrolle unterliegen werden. Der Kanton stellt dazu Mittel bereit.

Der Kanton bearbeitet weiter die internetbasierende Datenbank der Kletterregelungen. Diese sollte öffentlich werden und dem Kletterer später jederzeit die örtlichen Massnahmen erklären.

Es ist geplant, im November das weitere Vorgehen zu beschliessen.

Die Unterlagen zur Jahresversammlung der IG Klettern sind nun aufbereitet und können, von allen die an die Versammlung möchten,  zur Vorbereitung gerne via untenstehender Links heruntegeladen werden.

Willkommen sind wie immer, alle am Klettersport in der Region interessierten Personen. Die Generalversammlung findet  wie letztes Jahr, Um 19.00Uhr im Hotel Alfa, an der Hauptstr. 15, 4127 Birsfelden statt. Dieses ist am besten mit dem Tram erreichbar, (3er Tram bis zur Tramstation "Bären"/es gibt nur wenige Parkplätze). 

Traktandenliste 2013

Protokoll GV 2012

Jahresbericht 2012

Rechnung 12 Budget 13

 

 

Die SAC Sektion Angenstein organisiert, nachdem der geplante Wegbautag vom 19. Januar witterungsbedingt nicht durchgeführt wurde, einen neuen Aktionstag am Samstag, 9. März 2013. Geplant sind Wegbauarbeiten im Klettergebiet Tüfleten. Mann/Frau trifft sich um 9.00Uhr am Bahnhof Dornach, oder direkt um 10.00 Uhr im Klettergebiet. Für Speis und Trank wird gesorgt.

Weitere Informationen zur Anmeldung findet ihr per folgendem 

→ Info der SAC Angenstein

 

 

Die Präfektin des Regierungsbezirks Seine et Marne, Nicole Klein, hat die seit 2002 bestehende Zusammenarbeit mit Interessengruppen (Kletterer, Wanderer, Reiter, und weitere) aufgekündigt sowie den wissenschaftlichen Beirat aus dem gemeinsamen Ausschuss ausgeschlossen. Der Ausschuss, genannt "Comité consultatif scientifique et des usagers de la forêt" hat sich mit der Nutzung und Verwaltung des Waldes von Fontainebleau beschäftigt und die verschiedenen Interessengruppen hatten die Möglichkeit, ihre Anliegen sowie Vorschläge zu äußern und die Folgen der steigenden Besucherzahlen im Wald von Fontainebleau gemeinsam zu meistern.

Jetzt sind nahezu alle Interessengruppen und wissenschaftliche Berater aus diesem Ausschuss sowie aus dem begleitenden Komitee zum Pilotprojekt Natura 2000 ausgeschlossen worden; obwohl sie beantragt hatten, darin zu bleiben. Betroffen sind Vertreter des Kletter-, Rad-, Wander- und Reitsports sowie des Orientierungslaufs.

 Nun haben verschiedene Kletter-Vereinigungen mit der gemeinnützigen Basisdemokratie-Organisation Avaaz eine Petition erstellt, die möglichst viele Unterschriften sammeln soll, um die Mitsprache der Kletterer wieder herzustellen. Es schadet also nichts, wenn alle, denen Fontainebleau und vor allem das Klettern dort am Herzen liegt, sie unterzeichnen.

Über verschlungene Wege erreichte die IG Klettern eine spannende Untersuchung aus Kanada und den USA, über die Auswirkung der Kletterei auf Felsbewohnende Gefässpflanzen, Flechten und Moose.

Es wurde festgestellt, dass diverse vorhandene Studien (darunter auch solche des Institut für Natur und Landschaftsschutz Uni Basel NLU) Aussagen machen über den (negativen) Einfluss der Kletterei auf Felsvegetation die zu allgemein greifen und/oder generell zu wenig detailliert sind. Was wir schon lange vermuteten wurde jetzt prinzipiell bestätigt: Da ein Klettergebiet aus vielen Mikrotopografischen Einheiten besteht die untereinander oft nicht vergleichbar sind hinkten bisher Vergleiche von bekletterten und nicht bekletterten Gebieten, da deren Felsqualität kaum miteinander verglichen werden kann!

Die Forscher wollten es nun einmal genauer wissen:  Vergleiche gleiches mit gleichem. Also wurden Felsen/Sektoren mit Kletterrouten ab 5.10 (ca. 6a+) aufwärts bezeichnet, darin jeweils einige Mikrotopografische Einheiten markiert und untersucht. Und siehe da, es wurden in solch markierten (und bekletterten) Einheiten keine statistisch nachweisbare Unterschiede zu vergleichbaren nicht bekletterten Felseinheiten festgestellt! Mit anderen Worten: In kompaktem, steilen oder gar überhängenden Felsen kommt einfach nicht das ganze Sortiment an Felspflanzen vor, naturgegeben! Kletterei hin oder her!

Artenreichtum wird massgeblich beeinflusst durch die natürliche Strukturvielfalt am Fels.

Diese Feststellung könnte nun ein Problem für eher leichtere Routen darstellen, wurde in der vorliegenden Studie aber nicht weiter untersucht. Immerhin relativiert diese Studie nun Aussagen wie,  Zitat NLU: "...die Strauchschicht im bekletterten Sektor A im Klettergebiet Gerstel weist eine um bis 55% reduzierte Dichte auf gegenüber dem nicht bekletterten Sektor 1"! - Da wundert sich wirklich nur einer der unter Klettern "scramble through the jungle" versteht-  Wobei nicht einmal klar ist um was es sich bei den Sektoren A und 1 handelt...

Weitere Informationen zu den Studien sind bei der IG Klettern zu erhalten.

Ort und Datum sind bekannt, also hier bereits die Angaben zu unserer Jahresversammlung: Willkommen sind wie immer, alle am Klettersport in der Region interessierten Personen. Die Generalversammlung findet von 19.00 bis 21.00 Uhr wie letztes mal  im Hotel Alfa, Hauptstr. 15, in 4127 Birsfelden statt. Dieses ist am besten mit dem Tram erreichbar, (3er Tram bis zur Tramstation "Bären"/es gibt nur wenige Parkplätze).

 

Die nötigen Sitzungsunterlagen werden sobald verfügbar hier aufgeschaltet!

 

Der Kanton Baselland betreibt seit kurzer Zeit eine interessante Internetseite mit vielen Informationen. Auf einer interaktiven Karte des Kantons können unter anderem jetzt auch alle aktuellen und potentiellen Naturschutzgebiete (und vieles mehr) herausgelesen werden. Im Moment können insgesamt 37 Themen angewählt werden von der Verteilung des Elektrosmogs, einer Waldkarte (wer ist wo Besitzer), über Geologie bis zu Nutzungsplänen.

Erreichbar sind diese Infos unter: GeoView BL Homepage

Eine wahre Fundgrube!

Am 19. Januar 2013 plant die SAC-Sektion Angenstein einen Wegbau- und Unterhaltstag in einem ihrer Patronagegebiete (Ingelstein, Hofstetter-Chöpfli oder Tüfleten).

 

Sobald der genaue Ort definiert ist, wird hier informiert. Sicher ist auf jeden Fall, dass man sich um 09.00 Uhr beim Gebiet trifft und dann bis etwa 17.00 Uhr arbeiten kann. Für Speis und Trank wird gesorgt sein (freuen wir uns u.A. auf den traditionell guten Kuchen?)

 

Weitere Infos auch auf www.sac-angenstein.ch oder www.jo-angenstein.ch. 

Geplant ist, in einer der nächsten Ausgabe der SAC-Monatszeitschrift "DIE ALPEN", einen kleinen Bericht über Eisklettermöglichkeiten im Basler Jura zu bringen. Im besonderen zur Wasserfallen und Eptingen. Interessant dabei ist, zu erleben, wie sich die Redaktion in engem Austausch mit der IG Klettern und dem Autor bemüht, geltende gesetzliche Bestimmungen in ihrer Berichterstattung zu berücksichtigen. In unserem Fall, liegen beide Gebiete in Naturschutzzonen mit dazugehörenden gesetzlichen Bestimmungen. Da lohnt sich die Prüfung z.B. auf: Ist eine Veröffentlichung überhaupt gestattet? erwünscht? Oder gar Kontraproduktiv? Wie verhält es sich mit dem Zugang oder mit der Erschliessung/Absicherung?