Auf  Hinweis und Bitte der Vogelwarte hin, wurden wiederum Schilder an Teilen der Falkenfluh und am Hofstetter-Chöpfli wegen brütender Falken angebracht. Die IG Klettern Basler Jura bittet, das Brutgeschäft dieser Felsbewohner in der jeweils angegebenen Zeit und dem kleinen Sperrbereich zu respektieren.

Da sich der besagte Falk an der Falkenfluh nicht daran hält, im ab sofort regierungsrätlich gesperrten und darum "beruhigten" Sektor Langer Mann zu brüten sei ihm nicht übel zu nehmen!

Es ist wieder Brutzeit für unsere felsbewohnenden Raubvögel und daher Zeit, sich an die geltenden Sperrungen zu erinnern! Im Moment ist das Klettern am "Ramstel" und im Sektor "Grosse Wand" im Gerstel bis Ende Juni zu unterlassen. 

Möglicherweise werden aber auch wieder andere Brutstandorte bezogen wie kürzlich an der Schauenburg oder der Falkenfluh. Werden daher weitere Sektoren aus aktuellem Anlass für die Kletterei temporär gesperrt, orientieren wir hier auf der homepage.

Die IG Klettern dankt allen bereits jetzt für die Rücksichtnahme und das Einhalten der Schutzmassnahmen für Wanderfalk und Co.

Mitte Februar treffen sich in Liestal, Vertreter der kant. Raumplanung, des Forstes, der Waldbesitzer, des Naturschutzes und der Freizeit an einem "Runden Tisch" und erörtern die rechtliche Stellung von Freizeit und Erholung im der freien Natur.

Dies ist ein spannendes Thema, da sich die Erholungsnutzung praktisch nur auf das relative Betretungsrecht im Wald abstützen kann um seine Tätigkeit zu legitimieren. Dies ganz im Gegensatz zum Naturschutz, der sich auf einen ganzen Wust von gesetzlichen Aufträgen und Bestimmungen abstützen kann. Da die Erholung in unserem Umfeld eine immer wichtigere Waldfunktion einnimmt, gilt es diesem Umstand Rechnung zu tragen und einmal zu diskutieren was dies rechtlich bedeuten könnte.

Wie bereits erste Entwürfe des Kletterkonzeptes aufzeigen, wird die Kletterei in Zukunft in einem gewissen Mass verpflichtet. Dies ruft dann logischerweise auch nach den Rechten! 

Die IG Klettern möchte hier wieder einmal auf geltende Regelungen zum Parkieren bei Klettergebieten hinweisen:

  • Fahrverbote sind ausnahmslos einzuhalten! Kletterer die sich nicht daran halten sind mit Nachdruck darauf hinzuweisen und haben ihr Fahrzeug unverzüglich umzuparken! (Beispiele: Bärenfels oder Gerstel)
  • Strassen und Wald- resp. Forstwege sind unbedingt frei zu halten. Wo eine Kette die Durchfahrt versperrt ist so davor zu Parken, das ein Durchfahren für den Forst weiterhin gut möglich ist. (Beispiel: Ingelstein, Tüfleten)
  • Der Parkplatz beim Restaurant Herrenmatt (Falkenfluh) ist für nicht Restaurantbesucher mit einem richterlichen Parkverbot belegt. Bei einer Missachtung droht eine Verzeigung. Es darf beim Parkplatz  beim Bauernhof "Ziegelschüren" offiziell geparkt werden. Der Zustieg verlängert sich dabei um ca. 5-10 Minuten)
  • Der Parkplatz beim Restaurant Gempenturm ist ebenfalls mit einem richterlichen Parkverbot für nicht Restaurantbesucher belegt. Es wurde bisher noch niemand verzeigt, es ist aber besser, man parkt 200 Meter weiter vorne im grossen Rank. 

Das bereits seit längerer Zeit angesprochene "Parkplatzkonzept für Freizeit und Erholung" der Gemeinde Hochwald, wo wir eine befriedigendere Lösung mit der Falkenfluh erhoffen, geniesst bei der Gemeinde anscheinend keine all zu hohe Priorität. Die IG Klettern unternimmt ihr möglichstes und bleibt dran. 

 

Nachdem der geplante Arbeitstag am Hofstetter-Chöpfli nicht stattfinden konnte, wich die SAC Patronage-Sektion Angenstein, am 13.November zum Ingelstein aus.

Zehn Personen erneuerten dort die Treppenstufen und Wege. Im besonderen die alten Zustiege im Bereich "schöner Grat" wurden erneuert.  Dies bei Wetter das eigentlich fast zu schade war um "nur" zum Pickel und zur Schaufel zu greifen...!

Ort und Datum sind bekannt, also hier bereits die Angaben zu unserer Jahresversammlung:

Willkommen sind wie alleweil, alle am Klettersport in der Region interessierten Personen. Die Versammlung findet im Clublokal des SAC-Basel, Nadelberg 12, in Basel statt. Dies ist erreichbar, vom Spalentor Richtung Innenstadt, bevor man den Rümelinsplatz erreicht, links weg.

Die Jahresversammlung findet am Donnerstag, 24. März 2011 statt. => Beginn: Punkt 19.00 Uhr!

Traktandiert sind unter anderem folgende Fragen:

  • Kletterkonzept Baselland vor dem Abschluss?
  • Die Umsetzung: Wer macht was und wie?
  • Kletterkonzept  Kanton Solothurn? Gibt es das? 

In Abänderung zum ursprünglichen Programm werden die Wege am Ingelstein kontrolliert und wo nötig ausgebessert oder ergänzt. Treffpunkt dazu ist um 10.15 Uhr beim Bahnhof Dornach oder etwas später direkt im Klettergebiet. 

 

Wie es scheint, gibt es im Gebiet Hofstetter Chöpfli ein Zuständigkeits- oder Kompetenzproblem zwischen dem Revier- und Kreisforst, so dass eine Organisation eines Arbeitstages vorerst leider nicht möglich ist.

Am Samstag Abend 13.11. wird in der Tagesschau Hauptausgabe von SF um 19:30 Uhr ein Bericht über das aufgehobene Kletterverbot am Säli ausgestrahlt. Verschiebedatum wäre die Tagesschau vom Sonntag. Nicht verpassen!

 

Jörg Krähenbühl -  Bild © NSNW 

Am Montag, 19. Oktober, begleitete die IG Klettern die gesamte Baselbieter Regierung auf einer vom Regierungsratspräsident Jörg Krähenbühl organisierten Veranstaltung zum Thema "Sport und Natur".

Am Beispiel des Klettergebiets "Gerstel" in Waldenburg wurde der Regierungsrätin und den Regierungsräten erläutert, wie die beiden Themenbereiche zusammengeführt wurden. Aber auch wo es grosse Differenzen gab oder immer noch gibt und was die Ansprüche beider Seiten sind.

Ebenfalls wurde der Regierung natürlich auch unsere Ansprüche und Wünsche klar mitgeteilt.

Die IG Klettern stellt erfreut fest, dass das Thema Freizeit in der Natur, nun endgültig auch bei den höchsten Stellen im Kanton angekommen ist.

 

Für Herbst 2010 ist vorgesehen, am Hofstetter Chöpli die Wegsituation für die Kletterer zu verbessern. Geplant ist die Aktion am 13. November 2010. Wer Interesse und Motivation hat sich einmal aktiv und "handgreiflich" für ein Klettergebiet einzusetzen, wird bestens gedankt und gebeten, sich bei Thomas Hotz zu melden. 

Weitere Infos folgen ebenfalls hier.

 Sorry für das Bild. Solche Wege sind es natürlich nicht. :-)

Das von der Gemeinde Aarburg am 17.5.2010 verfügte totale Kletterverbot wurde mit über 30 Einsprachen beim Departement  Bau, Verkehr und Umwelt des Kanton Aargau bekämpft. Erfolgreich, wie soeben durch die Rechtsabteilung des Kantons mitgeteilt wurde! Die Einsprachen von Kletterern, SAC-Sektionen und des SAC-Zentralverbandes wurden mit erstaunlicher Deutlichkeit gutgeheissen und das totale Kletterverbot aufgehoben. Es gelten demnach wieder die üblichen Bestimmungen für dieses Klettergebiet.

Noch kann aber die Gemeinde Aarburg innert 30 Tagen gegen diesen Entscheid Rekurs einlegen. Es bleibt daher abzuwarten, ob das ganze Thema nicht doch noch ein paar weitere, unerfreuliche Runden dreht.

 

Die IG Klettern Basler Jura nimmt diesen vorläufigen Entscheid jedoch mit Genugtuung zur Kenntnis und wird die Urteilsbegründung noch genauer auswerten.

Da die Gemeinde Duggingen einen weiteren Schritt auf die Kletterer zu machte, überprüfte die IG Klettern die neue Situation (Vergleiche dazu die Meldung weiter unten vom 20. Juni 2010). IG und SAC akzeptieren demnach die Vorschlage für Sperrungen an Amboss und Falkenspitz.

Die Sperrung der allseits beliebten und traditionellen Route "Santa Maria Riss, 5b" im Sektor Falkenpfeiler konnte jedoch nicht angenommen werden. Dies wurde den Behörden entsprechend mitgeteilt. Dies verbunden mit der Hoffnung, nun eine Regelung zu treffen die, ohne die Gerichte bemühen zu müssen, in gewisser Weise "nachvollziehbar", umsetzbar und verhältnissmässig ist.  

 

Nachdem Paul Stöckli als Vertreter der SAC Sektion Hohe Winde im Vorstand der IG Klettern Basler Jura zurückgetreten ist um sich als J+S Coach in der Sektion zu engagieren, können wir nun die begeisterte Alpinistin Myrtha Trummer, als seine Nachfolgerin bei uns im Vorstand begrüssen. Herzlich willkommen.

Paul bleibt uns in seiner wichtigen Funktion als Webmaster aber weiterhin nebenamtlich erhalten.

Hier der Linke auf die eigene Homepage:  SAC Hohe Winde 

Am Wochenende 28./29. August ist das grosse Gempenfest und der Wetterbericht tönt vielversprechend!

Die IG Klettern Basler Jura freut sich daher, möglichst viele Kletterbegeisterte an ihrer Kletterwand begrüssen zu dürfen. Geklettert werden kann an der Wand am Samstag von 10-12 resp. 13-18 Uhr. Am Sonntag durchgehend von 10-16 Uhr. Diese Attraktion für Jung und Alt, wird durch das Engagement des Bergsportartikelherstellers "Black Diamond" ermöglicht. Da das ganze Dorf einer Festhütte gleicht, ist für Unterhaltung und das leibliche Wohl jederzeit gesorgt.

Genauere Infos und eine Übersicht aller Festivitäten direkt bei der Gempenfest

Die Pächter des Gasthofs Herrenmatt erliessen diesen Sommer ein richterliches Parkverbot für alle, ausser den Gästen der Swingolf-Anlage, des Reiterhofs und des Restaurants auf dem Parkplatz der auch von den Kletterer der Falkenfluh genutzt wird.

Dieses Parkverbot wurde leider den Kletterverbänden nicht kommuniziert, obwohl diese schon seit längerem, sowohl mit der Gemeinde Hochwald als auch mit den Restaurantpächter in Kontakt stehen.

Die Gemeinde Hochwald hatte in Aussicht gestellt, sich für ein Parkplatzkonzept einzusetzen, und die Kletterverbände haben ihre Beteiligung daran zugesichert. Seit aber gut zwei Jahren wurde von der zuständigen Gemeindekommission nichts mehr konkretes vernommen. Die IG Klettern wird aufgrund der neuen Situation die Initiative neu ergreifen um einer Lösung weiter Vorschub zu leisten.

Die IG Klettern empfiehlt daher den Kletterer an der Falkenfluh den Parkplatz beim Bauernhof "Ziegelschüren" (ca.1,6km nach Hochwald Richtung Seewen) oder die sehr beschränkte Parkmöglichkeit ca. 100m hinter dem Reservoir auf der Bergkuppe vor der Herrenmatt zu benützen.

 

Einen Besuch der Gastwirtschaft Herrenmatt nach dem Klettern wird auf diese Art leider wohl kaum gefördert, es stehen Wirtschaften im Dorf Hochwald, Seewen oder Gempen zur Verfügung, den Durst nach schwierigem Klettern zu stillen!

Was für das Tessin gilt, gilt auch für den Basler Jura! Am Sonntag den 27. Juni wurde im Forum der Juraclimber folgender Artikel aufgeschaltet. Auch in Deutschland kam es schon zu vergleichbaren Aktionen. Bei uns im BJ muss es ja nicht gerade so extrem kommen, aber es liegt halt schon auch ein bisschen an uns allen:

 

 

Nach dem Ausfliegen von zwei Jungfalken ist der Sektor "Hohle Gasse" an der Falkenfluh wieder ohne Einschränkung bekletterbar. Die IG Klettern und die Mitarbeiter der Vogelwarte, danken allen Kletterer die das kurzzeitige Kletterverbot beachtet haben und diesen Erfolg ermöglichten.

 

Die temporären Sperrungen im Gerstel, am Hofstetter Chöpfli  und an der Ramstelfluh sind ebenfalls wieder aufgehoben.

Erneut wird die IG Klettern Basler Jura am diesjährigen Gempenfest mit einer Kletterwand vor Ort sein. Am 28. und 29. August wird die Kletterwand betreut. Unser Engagement begründet sich unter anderem mit dem Erfolg am letzten Gempenfest von 2007, und dass mit der Gemeinde Gempen immer ein sehr gutes Einvernehmen möglich war und wir uns auf diesem Weg direkt erkenntlich zeigen können. 

Weitere Infos direkt auf der Homepage  Gempenfest  

 

Wird mit dem Kanton Baselland eine Einigung erzielt über den gesamten Umfang der zu treffenden Massnahmen müssen diese ja auch umgesetzt werden. Mit den Behörden wurde  vereinbart, dass die IG Klettern Basler Jura ein mögliches Szenario erarbeitet wie die beschlossenen Massnahmen vor Ort konkret umgesetzt werden könnten und in welchem Zeitrahmen dies zu geschehen hat.

 

Wichtiger Bestandteil dieser Umsetzung ist aber auch die Konkretisierung eines begleitenden Monitoring-Verfahrens damit die getroffenen Massnahmen auch auf deren Wirksamkeit überprüft  und gegebenenfalls angepasst werden können.

Anfang Juni trifft sich die IG Klettern Basler Jura ein erstes Mal mit dem neuen Leiter der Abteilung Natur- und Landschaftsschutz vom Kanton Baselland, Herrn Peter Tanner. Bei diesem rein informellen Treffen geht es der IG darum, mit einem der wichtigsten Player eine Basis des gegenseitigen Verständnisses aufzubauen

 

Wie bereits berichtet, überprüfte die IG Klettern den Inhalt der an diversen Klettergebieten fest montierten Metall- oder Plastikrohre für Tragbahren. Wo diese fehlten oder defekt waren, werden sie nun ersetzt.

 

Eine Standortüberprüfung ergab, dass vor allem die Rettungstonne an der Falkenfluh am falschen Ort hängt (zwischen Falkenpfeiler und Quellenchopf, einem Gebiet wo schon lange nicht mehr geklettert wird und unmittelbar an der Strasse liegt). Im Bedarfsfall also kaum wirklich dienlich sein würde. Die IG beschloss daher, die Tonne rechts vom Sektor "Holzer" an einem Felsvorbau zu montieren.

 

Die Tonne an der Schauenburgerfluh könnte auch noch zentraler aufgehängt werden, z.B. hinter dem "Kamel" oder im Felswinkel rechts im Sektor "Tropfsteinwand".