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Gründung und Zweck

Die IG Klettern Basler Jura ist ein Verein gemäss Art.60ff ZGB, der die Interessen der Kletterer im Gebiet des Basler Juras vertritt und sich einsetzt für den Erhalt der Klettergebiete unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte (Vereinsstatuten §1.Zweck). Gegründet wurde er am 12.12.1995 in Basel.

Auslöser der Vereinsgründung war das Projekt „Felsinventar und Schutzkonzept Basler Jura“, das im Rahmen des Europäischen Naturschutzjahres 1995 lanciert wurde und zum Ziel hatte, die Auswirkungen des Klettersports auf die Felslebensräume des Basler Juras zu untersuchen.

 

Was bieten wir an? 

- Die IG Klettern unterstützt Projekte zur Erschliessung und Sanierung von Kletterrouten sowie dem Unterhalt der Zustiege zu den Klettergebieten.

- Die IG Klettern ist Verhandlungspartnerin zwischen Klettersport, Behörden, Politik, Grundbesitzern, Naturschutzorganisationen und anderen Interessenvertretungen. Sie kann darin auch die Interessen des SAC’s und dessen lokalen Sektionen vertreten.

- Die IG Klettern erarbeitet Nutz- und Schutzkonzepte für die Klettergebiete des Basler Juras.

- Die IG Klettern ist Ansprechpartnerin und Vermittlerin für felsspezifische Themen, Anlässe und Projekte in der Region Basel.



Was fordern wir? 

- Die IG Klettern verlangt von Anbeginn weg in Entscheidungs- und Planungsprozesse miteinbezogen zu werden, wenn diese die Thematik von Freizeit und Erholung beinhalten (z.B. Waldentwicklungsplanung, kantonale und kommunale Landschaftsplanung, Naturschutzprojekte etc.).

- Die IG Klettern verlangt, dass Massnahmen gegen die Kletterei und für den Naturschutz immer nachvollziehbar begründet werden können.

- Die IG Klettern verlangt eine Gleichbehandlung des Klettersports gegenüber anderen Naturnutzern.

 

Was haben wir erreicht? 

- 2001 zwingt eine Einsprache, unterstützt von der IG Klettern Basler Jura, gegen ein Kletterverbot an der Chastelenflue bei Arboldswil BL, den Kanton zu Änderungen der bisher angewandten Unterschutzstellungsverfahren.

- 2002 gewinnt das Projekt „Felsinventar und Schutzkonzept Basler Jura“ den internationalen „Prix Wilderness“ der Naturschutzorganisation Mountain Wilderness.

- Praktisch 100% der Sportkletterrouten im Basler Jura sind zum Schutze der Felskopfvegetation mit Umlenkungen versehen.

- Die IG Klettern gehört zu den Mitbegründern des sogenannten „Runden Tisches - Sport und Naturschutz“ - gesamtschweizerisch das erste Organ, wo sich auf kantonaler Ebene Verwaltung, Politik, Naturschutz und Sport niederschwellig austauschen können.

- Die IG Klettern wird als Interessensvertretung wahrgenommen, respektiert und zunehmend in Verwaltungsprozesse integriert.

- Die Zusammenarbeit mit lokalen Experten der Schweizer Vogelwarte verläuft modellhaft im Bereich des Wanderfalkenschutzes.

- Mit dem Kanton Baselland betreut die IG Klettern ein Monitoringprojekt über die Auswirkung eines Kletterverbots auf Flora und Schnecken von 2014 bis 2024. 

- In Zusammenarbeit mit Mountain Wilderness erarbeitete die IG Klettern 2015 ein Manual zur Anleitung von Kletterlehrpersonen für umweltschonendes Verhalten.

- Mit dem Kanton Baselland hat die IG Klettern ein Kletter-Gesamtkonzept erarbeitet und dieses 2016 auf dem kantonalen Geoportal etabliert (www.geoview.bl.ch).

- Die IG Klettern ist das Kompetenzzentrum für die Herausgeber neuer Kletterführer zum Basler Jura, um getroffene Regelungen korrekt zu kommunizieren (SAC, Filidor, topo.verlag).