IG Klettern Basler Jura

 

Vereinsstatuten

Rechtsform, Zweck und Sitz

Art. 1

Die Interessengemeinschaft (IG) Klettern Basler Jura ist ein nichtgewinnorientierter Verein gemäss den vorliegenden Statuten und im Sinne von Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. 

Art. 2

Der Verein setzt sich für die Förderung und Erhaltung der Klettergebiete im Basler Jura ein, unter Berücksichtigung ökologischer Interessen.

Art. 3

Der Sitz des Vereins befindet sich in Basel

 

Organisation

Art. 4

Die Organe des Vereins sind:

  • die Generalversammlung
  • der Vorstand
  • Die Revisionsstelle  

Art. 5

Die Mittel des Vereins bestehen aus den ordentlichen Mitgliederbeiträgen der unter Art. 6 genannten Organisationen und Spenden für Sanierungskosten. Für die Verbindlichkeiten des Vereins wird mit dem Vereinsvermögen gehaftet, eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen. 

 

Mitgliedschaft

Art. 6

Mitglieder folgenden Bergsportorganisationen sind Kollektivmitglieder.

  • SAC Sektion Angenstein
  • SAC Sektion Basel
  • SAC Sektion Baselland
  • SAC Sektion Hohe Winde,
  • SAC Prättigau Basler Kameraden - eine Untersektion des SAC Prättigau
  • sowie dem AACB - Akademischen Alpenclub Basel

Die Mitgliedschaft steht auch allen Personen und Organisationen offen, die ein Interesse an der Erreichung der in Art. 2 genannten Vereinszwecke haben. 

 

Generalversammlung

Art. 7

Die Generalversammlung bildet das oberste Organ des Vereins. Sie bestehen aus allen Mitgliedern des Vereins. 

Art. 8

Die Generalversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:

  • Verabschiedungen und Änderungen der Statuten
  • Wahl der Vorstandsmitglieder und der Revisionsstelle
  • Genehmigung des Jahresberichts, Abnahme der Jahresrechnung und des Budgetbeschluss
  • Entscheid über die Entlastung der Vorstandsmitglieder und der Revisionsstelle
  • Festsetzung des jährlichen Mitgliederbeitrages
  • Stellungnahme zu anderen Projekten auf der Tagesordnung 

Art. 9

Die Generalversammlung wird vom Vorstand mindestens 20 Tage im Voraus einberufen. Der Vorstand kann falls nötig eine außerordentliche Generalversammlung einberufen. 

Art. 10

Die Generalversammlung wird vom Präsidenten/In des Vorstands oder von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.

Art. 11

Beschlüsse der Generalversammlung werden mit einfachem Mehr der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt der/die Vorsitzende den Stichentscheid.

Art. 12

Die Stimmabgabe erfolgt durch Handerheben. Eine Stimmabgabe durch Stellvertretung ist nicht möglich. 

Art. 13

Die Generalversammlung tritt, mindestens einmal jährlich nach Einberufung, durch den Vorstand im ersten Halbjahr zusammen.

Art. 14

Die Traktandenliste der jährlichen (sprich ordentlichen) Generalversammlung umfasst:

  • den Bericht des Vorstands über die Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr
  • den Austausch oder Entscheid über die zukünftige Entwicklung des Vereins
  • die Berichte des/r Kassiers/In und der Revisionsstelle 
  • die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Revisionsstelle

Art. 15

Der Vorstand muss jeden, von einem Mitglied mindestens 10 Tage im Voraus schriftlich eingereichten Vorschlag, auf die Tagesordnung der Generalversammlung aufnehmen.

Art. 16

Die Auflösung des Vereins wird von der Generalversammlung beschlossen und erfordert eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Besitzt der Verein Aktiven, so gehen diese an die einzahlenden Mitgliedsektionen, resp. an eine Organisation mit ähnlichen Zwecken über.

 

Vorstand

Art. 17

Es wird angestrebt, dass alle unter Art. 6 aufgeführten Organisationen eine Vertretung im Vorstand stellen. Es konstituiert sich selbst, besteht aus mindestens 3 Mitglieder und ist so beschlussfähig.

Art. 18

Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich, Spesen können abgegolten werden.

Art. 19

Der Vorstand ist für die Umsetzung und Ausführung der Beschlüsse der Generalversammlung zuständig. Er leitet den Verein, bestimmt über die Aufnahme der Mitglieder und ergreift alle nötigen Maßnahmen, um den Vereinszweck zu erreichen. Der Vorstand entscheidet in allen Fragen, die nicht ausdrücklich der Generalversammlung vorbehalten sind.

Art. 20

Der Verein wird durch die Kollektivunterschrift von zwei Vorstandsmitgliedern verpflichtet.

Art. 21

Die Aufgaben des Vorstands sind:

  • Ergreifen der nötigen Maßnahmen zur Erreichung der Vereinszwecke
  • Einberufung von ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen
  • Entscheid über die Aufnahme sowie den allfälligen Ausschluss von Mitgliedern
  • Buchführung und Verwaltung des Vereinsvermögens

Art. 22

Projektbezogene Aufträge kann der Vorstand an Vereinsmitglieder oder auch an Externe vermitteln.

 

Haftungsausschluss

Art. 23

Der Verein IG Klettern Basler Jura schliesst jede Haftung für Unfälle in Klettergebieten oder Routen aus. Auch dann, wenn deren Einrichtung, Sanierung und Veröffentlichung materiell, personell oder ideell unterstützt oder in Auftrag gegeben wurde.

Die IG Klettern vertritt das Klettern als höchst eigenverantwortliche Aktivität und Handel auf eigene Gefahr.

Diese Statuten, beschlossen an der Generalversammlung vom 20.3.2018, ersetzen die Statuten der Gründungsversammlung vom 12.12.1995 in Basel.

Basel, 14.12.2019

 

 

Statuten (pdf)  zum Ausdrucken (Abschrift ohne Gewähr, Rechtsgültige Statuten im pdf)

 

 

 

An den beiden Forststrassen unterhalb der Ingelsteinerfluh wurde kürzlich ein Parkierverbot angebracht. Die Kletterer werden daher aufgefordert, die gute Parkiermöglichkeit etwa 150 Meter weiter, Richtung Dornach zu benützen.

 

Vergleiche auch Eintrag vom 5. Februar 2011

Soeben hat der Baselbieter Regierungsrat die Schutzbeschlüsse und Verordnungen zu Falkenfluh  und Löffelberg/Rappenfels in Kraft gesetzt. Per sofort gelten dort die von der IG Klettern in über 6 Jahren ausgehandelten Kletterverbote. Zusätzlich ist jede andere Aktivität im Naturschutzgebiet durch den Kanton reglementiert.

An der Falkenflue ist ab sofort das Klettern ganzjährig verboten im Sektor:

  • Hutzme (komplett)
  • Amboss (Routen 10-17 + 30)
  • Falkenpfeiler (Routen 1 + 4-10)
  • Langer Mann (komplett)

Am Löffelberg ist ab sofort das Klettern komplett, überall und ganzjährig verboten. Ebenfalls das Eisklettern in der "Tüfelschuchi".

Am Rappenfels ist ab sofort das Klettern im Sektor Blues ganzjährig verboten.

Im Sektor Kapelle und Teufelswand darf an den Routen 1-19 weiterhin geklettert werden.

Vorderhand sind weder Beschilderung noch Hakenentfernungsaktionen durch die IG Klettern geplant, da die Verhandlungen mit dem Kanton betreffend der Umsetzung der beschlossenen Massnahmen  noch nicht stattgefunden haben.

Im Gegenteil, die IG Klettern prüft ob nicht ein Beschwerdeverfahren angestrengt wird, da mit dem Inkrafttreten dieser Verordnungen gegen das uns zugesicherte Vorgehen einer Kletterregelung mittels eines kantonalen Kletterkonzepts prinzipiell verstossen wird.

IG und SAC forderten vom Kanton, in den Verordnungen nicht jedes Detail der Kletterregelung aufzuführen, sondern dazu auf das kant. Kletterkonzept zu verweisen. Wie dies bereits in vorangehenden Beschlüssen zu Eptingen oder dem Gerstel geschah. Mit dem nun gewählten Vorgehen beschreitet der Kanton wieder den ursprünglichen Weg der "Salamitaktik" und es darf vermutet werden, dass nach der Unterschutzstellung der letzten Klettergebiete gegen Ende 2011, das Interesse des Kantons an einem Gesamtkonzept sehr bescheiden sein wird, da ja alles per 

Lange Jahre war es nicht klar was in Sache Kletterregelung an den Felsen des Lindentals bei Bern gilt: Kletterverbot, Boulderverbot, Bussen gegen Boulderer und Gerichtsbeschlüsse die wenigstens klärten dass Bouldern nicht Klettern ist!

Nun Haben sich Lokale Exponenten der Bouldererszene, des SAC, des Naturschutzes und der Kanton Bern zusammengerauft und eine neue Regelung getroffen, die ab diesem Herbst Gültigkeit erlangt:

Bouldern ist ausser vom 1. Februar bis 30. Juni des Jahres erlaubt, Klettern (mit Seil und Haken) ist komplett verboten.

Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurde nun ein Kommunikationskonzept erarbeitet über das an einem Infotag am 20. November 2009 öffentlich orientiert wird. Die IG wird vor Ort sein!

Apropos Kommunikation: Die IG Klettern (obwohl sie von der Autorin Kontaktiert und in ihrer Arbeit zitiert wird) erfuhr nur so per Zufall, via Naturschutzbeauftragten der SAC-Sektion Baselland, von der geplanten Infoveranstaltung. 

 

 

Unser Tipp: Auf der Homepage Bimano Boulderhalle finden interessierte weitergehende Infos zum Lindental

Die Versammlung der Stadtbürger von Aarburg vom 11. Juni 09 beschloss das traditionelle Klettergebiet “Säli” für die Kletterei zu sperren!