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Am 18. März trafen sich der Kanton BL, die Gemeinde Duggingen und die IG Klettern zu einer erneuten Verhandlungsrunde über die Klettergebiete Pelzli, Bärenfels und Falkenfluh.

Während man sich bei den Klettergebieten Bärenfels und Pelzli grundsätzlich einig ist betreffend der Massnahmen, ist dies an der Falkenfluh noch nicht der Fall. 

Es präsentieren sich an der Falkenfluh folgende Situationen:

Vorschlag IG Klettern: Sperrung des Sektors Quellengrund und Sperrung der Routen 1 und  6-10 im Sektor Falkenpfeiler

Vorschlag Kanton Baselland:  Sperrung der Routen 10-17 und 30 im Sektor Amboss sowie Sperrung der Routen 1,2 und 6-10  im Sektor Falkenpfeiler  

Vorschlag Gemeinde Duggingen:  Sperrung der Routen 5-17 und 30 im Sektor Amboss.

Betroffen vom Vorschlag der Gemeinde Duggingen sind die superklassischen Routen wie Z-Riss, 6er-Kante oder der Eisenweg. Routen die den meisten weniger ambitionierten Kletterern einen Begriff sind! Begründung des Sperrvorschlags: Die Untersuchung des NLU hat gezeigt, dass gerade in diesem Teilbereich der Falkenfluh die grösste Artenvielfalt herrscht, diese durch die Kletterei gefährdet sei und daher dringender Schutz angezeigt ist. Die Gemeinde Duggingen ist zudem den Kletterer  in einigen Fällen (Bärenfels Ostgruppe, Bouldern Pelzliblöcke) entgegen den ursprünglichen Forderungen entgegengekommen, jetzt sei aber "Ende der Fahnenstange".

Die IG Klettern und die Sektionen des Alpenclubs sind nun daran, bis Ende Mai 09 einen definitiven Entschluss zu fällen wie es hier, und damit mit dem gesamten Kletterkonzept Basler Jura weiter geht.