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Es geht weiter in der Causa Borowan. Zuerst einmal ganz herzlichen Dank an alle 32 (!) EinsprecherInnen gegen das geplante Kletterverbot am Borowan!

Der Kanton Solothurn hat nun also entschieden, ALLEN Einsprechenden, inkl. SAC-Sektionen und der IG Klettern, das Recht zur Einsprache abzuerkennen! Und somit das Thema Borowan vom Tisch zu fegen. Dass dies nicht der Weg sein kann, dürften allen einleuchten, denn aus den Begründungen dazu, geht klar hervor, dass sich der Kanton Solothurn nicht mit der Charakteristik der Sportkletterei in der Region auskennt.

Zudem, in der Urteilsbegründung in einem vergleichbaren Fall im Kanton Baselland, in der die Einsprachelegitimation der Kletterer unter der Würdigung der speziellen Form der lokalen Kletterei klar gegeben wurde. Faktisch bedeutet die gefahrene Begründungsschiene, dass je weniger ein Gebiet beklettert wird, ein Kletterverbot legitimiert werden kann. Resp. umgekehrt, je intensiver ein Gebiet beklettert wird, die Chancen auf Einsprachelegitimation steigen.

Ebenso wird die Funktion der IG Klettern im Entscheid falsch interpretiert, wir können dies wohl kaum so stehen lassen!

Die IG Klettern wird sich so schnell wie möglich treffen und mit den Sektionenn des SAC, sowie dem SAC-Zentralverband das weitere Vorgehen beraten.